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"title": "Unsere Daten-Serie, Folge 03: Darum sollte Ad Viewability unbedingt zu euren KPIs zählen"
"date": "2017-03-24T14:15:45+00:00"
"url": "https://www.criteo.com/de/blog/unsere-daten-serie-folge-03-darum-sollte-ad-viewability-unbedingt-zu-euren-kpis-zaehlen/"
"description": "Mehr als die Hälfte aller Ads ist nicht sichtbar und hat daher kaum eine Chance auf einen Klick – so eine Google-Studie aus 2014. Ad Viewability steht daher im Fokus der aktuellen Debatte: Hier unser Beitrag."
"image": "https://www.criteo.com/de/wp-content/uploads/sites/3/2017/07/Blog-2017March24-Glasses-Ad-Viewability-720x400-min.png"
"author": "Valery Cademartori"
"category": "Trends & Insights"
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Die aktuelle Debatte über „Ad Viewability“ gewinnt immer weiter an Bedeutung. Im Mittelpunkt steht die Frage, was zu den wesentlichen Eigenschaften einer Display-Ad gehört und wie man diese richtig misst. Die ursprüngliche Definition einer Online-Ad bezog sich nur darauf, dass eine Seite sie lädt – und zwar unabhängig davon, ob menschliche Augen die Ad auch wirklich zu Gesicht bekommen.




Im Rahmen eines Programmes zur Entwicklung besserer Messmethoden für die Wirkung von Ads schlugen die 3MS-Initative (Making Measurement Make Sense – Initiative für sinnvolle Messmethoden) und der Media Ratings Council gemeinsam neue Richtlinien vor:




Ads, für die keine Chance besteht, jemals gesehen zu werden (also Ads „below the fold“ bzw. unter dem Rand des Browserfensters) sollten nicht mehr länger als Ad-Impression gezählt werden. Eine Anzeige sollte „viewable“ sein – doch es bestand kein Konsens darüber, was das eigentlich bedeutet. Daher legte der MRC im Jahre 2014 fest: Eine Ad ist „viewable“, wenn mindestens 50 % (30 % für besonders große Anzeigen-Formate mit mehr als 242.500 Pixeln) dieser Ad für mindestens eine Sekunde im Browserfenster sichtbar ist.




### **Mehr als die Hälfte aller Ads ist nicht sichtbar.**




Gegen Ende des Jahres 2014 erstellte Google auf Basis dieser MRC-Definition eine Studie, die Werbetreibenden auf der ganzen Welt die Augen öffnete: 56,1 % aller Display-Ads waren nicht sichtbar. Das bedeutete: Die Kampagnen der Werbetreibenden erreichten möglicherweise nur die Hälfte der gemessenen User.




### **Welcher Prozentsatz der Ads sollte sichtbar sein?**




Seit der MRC diese Richtlinien aufgestellt hat, gibt es eine fortgesetzte Debatte darüber, was der Grenzwert für Viewability sein sollte. Das Interactive Advertising Bureau (IAB) forderte von Ad-Vermarktern, sich selbst das Ziel von 70 % Viewability zu setzen; Werbetreibende, deren Kampagnen diesen Wert nicht erreichen, sollten entsprechende Gutschriften erhalten. Der Standard von 70 % Viewability brachte die Werbetreibenden jetzt natürlich dazu, sich zu fragen, ob sie nicht auch 100 % Viewability erwarten könnten. Diese Forderung wurde derart vehement erhoben, dass [Ad Age](http://adage.com/article/digitalnext/advertisers-demands-100-viewability-unrealistic/298647/) titelte: „Brands and Agencies Need to Reevaluate Their Viewability Demands. – Brands und Agenturen müssen ihre Forderungen im Bereich Viewability gründlich überdenken.“




*Im vierten Teil dieser Serie beschäftigen wir uns mit einigen Techniken, die euch einen besseren Einblick in die Performance eurer Kampagnen ermöglichen.*
