Darum ist der Amazon Prime Day 2019 eine Chance für alle Retailer

 

Brands und Retailer kennen die Macht des Black Friday, des ersten Verkaufshöhepunkts der Weihnachtssaison. Aber wusstet ihr schon, dass es auch im Sommer solch einen Verkaufstag gibt und dass dieser unmittelbar bevorsteht?

Der Amazon Prime Day findet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal statt. In dieser Verkaufsaktion, die in der Regel ganze 36 Stunden dauert, durchforsten Prime-Mitglieder das Internet nach tollen Angeboten – von der Unterhaltungselektronik bis hin zu Luxusartikeln und allem, was dazwischen liegt.

Dabei kaufen sie nicht nur auf Amazon. Criteo-Untersuchungen in unserem Netzwerk von 18.000 Retailern und Brands zeigen, dass der Amazon Prime Day eine große Strahlkraft entfaltet. Unternehmen, die während des Amazon Prime Days gleichfalls Rabatte anbieten, verzeichneten bei ihren Sales ein durchschnittliches Plus von 40 %.

Konsumenten sind bereit, am Amazon Prime Day Geld auszugeben und sie beschränken sich dabei nicht auf einen einzigen Händler.

Die Strahlkraft des Amazon Prime Day

Unsere Daten zeigen: Die Strahlkraft des Amazon Prime Day erstreckt sich über eine große Anzahl von Retail-Kategorien.

Während des Amazon Prime Day stiegen die Sales …

  • … bei Computern und Hightech um bis zu 57 %.
  • … bei Mode und Luxusartikeln um bis zu 41 %.
  • … bei großen Einzelhandelsketten um bis zu 48 %.
  • … bei Sportartikeln um bis zu 58 %.

Am Amazon Prime Day erlebt die ganze Branche ein deutliches Plus

Die mobilen Sales legen am Amazon Prime Day deutlich zu.

Warum das so ist, liegt eigentlich auf der Hand: Im Vorfeld des Amazon Prime Day wird ordentlich die Werbetrommel gerührt. Entsprechend sind Käufer bereit, die besten Angebote zu nutzen – auch standortunabhängig mit ihrem Smartphone.

Mobile legt am Amazon Prime Day ordentlich zu

Source: Percentages based on mobile sales. Criteo data, Retail, United States.

Normalerweise erleben wir eine solche Zunahme der mobilen Sales am Wochenende, wenn die Menschen unterwegs und nicht an ihrem Schreibtisch sind. Doch im Vergleich zu regulären Mon- und Dienstagen steigt der Anteil der mobilen Sales am Montag und Dienstag des Amazon Prime Day auf bis zu 43 %.

Der Event findet zwar in der Arbeitswoche statt, doch die Fahrstuhlfahrt zum Büro, das Warten an der Kaffeemaschine oder sogar (oha!) das überfüllte Team-Meeting: All diese Momente geben Käufern die Chance, bei einem guten Angebot schnell zuzuschlagen.

Anstieg beim Last Minute Shopping

Amazon Prime Day

Zwar entwickelt sich die Anzahl der Artikel, die in Warenkörbe gelegt werden, über den gesamten Zeitraum konsistent. Doch viele Käufer warten bis zum letzten Augenblick mit dem Kauf, vermutlich weil sie sich noch anderweitig informieren und/oder Preise vergleichen wollen.

  • Die Anzahl der Artikel, die in Warenkörbe gelegt werden, steigt am ersten Tag um bis zu 28 %. Am zweiten Tag beträgt das Plus konsistent 30 %.
  • Die Conversion-Raten legen gleichfalls zu: am ersten Tag um 18 %, am zweiten Tag um 23 %.

So können sich Retailer optimal auf den Amazon Prime Day vorbereiten

Doch welche Schlussfolgerungen können wir daraus ziehen? Konsumenten haben vor, am Amazon Prime Day Geld auszugeben, doch nicht notwendigerweise bei Amazon. Sie sind bereit, neue Produkte zu entdecken und auch anderswo nach guten Deals zu suchen. Das bedeutet, dass Unternehmen auf sich aufmerksam machen müssen.

Und das erreicht ihr folgendermaßen:

1. Beginnt eure Werbekampagne bereits vor dem Amazon Prime Day.

Im Juni bereits solltet ihr auf Data Driven Advertising setzen, um Kunden zurückzuholen, die eure Website zuvor verlassen haben, ohne etwas zu kaufen. Je näher der Amazon Prime Day rückt, desto mehr Aufmerksamkeit solltet ihr euren CPC-Budgets widmen. Indem ihr diese auf einem wettbewerbsfähigen Niveau haltet, maximiert ihr Traffic und Sales.

2. Setzt auf eine aggressive Gebotsstrategie.

Ihr sollte darüber nachdenken, vor, während und nach dem Amazon Prime Day auf Frequency Capping zu verzichten, um die hohe Kaufbereitschaft der Konsumenten optimal zu nutzen.

3. Investiert frühzeitig.

Unsere Untersuchungen des Zeitraums vor dem eigentlichen Kauf zeigen, dass sich frühzeitige Investitionen an wichtigen Verkaufstagen wirklich auszahlen. Ihr solltet euren Kunden bereits im Gedächtnis sein, bevor sie etwas kaufen wollen. So denken sie an euch, wenn sie nach ihrer Brieftasche greifen.

4. In der ersten Juliwoche solltet ihr Kunden ansprechen, die bereits zu ähnlichen Spitzenzeiten gekauft haben.

Mit einer Lösung wie Criteo Audience Match könnt ihr Kunden aus eurem CRM über Kanäle und Endgeräte hinweg identifizieren und gezielt mit hyperrelevanten Ads ansprechen.

5. Als Brand solltet ihr mit euren Retail-Partnern zusammenarbeiten, um so sicherzustellen, dass eure Produkte prominent platziert sind.

Mithilfe von Criteo Commerce Display könnt ihr in euren Retailer-Netzwerken innovative, personalisierte Shoppingerlebnisse erschaffen, auf Basis von Rich Media und mit voller kreativer Kontrolle.

6. Sucht nach neuen Interessenten, die ihr ansprechen könnt.

Ihr solltet eure Strategien so erweitern, dass sie euch und eure Produkte mit den bestmöglichen Käufern zusammenbringen. Ihr könnt zum Beispiel Criteo Customer Acquisition nutzen, um potenzielle Kunden in dieser Verkaufssaison anzusprechen und zum Kauf zu motivieren.

Unsere Forschung zeigt ganz deutlich, dass Käufer auf die am Amazon Prime Day gebotenen Sonderangebote warten. Und sie kaufen in vielen unterschiedlichen Produktkategorien sowie bei einer Vielzahl von Händlern. Ob nun Brand oder Retailer: Ihr könnt es euch nicht leisten, diese mitten im Jahr gelegene Spitzenzeit zu verpassen.

Die Adventszeit ist zwar noch weit, trotzdem solltet ihr die Strahlkraft des Amazon Prime Day nutzen, des sommerlichen Black Fridays.

Quelle: Indizierte Werte basierend auf Durchschnittsmessungen. Juni 2018. Criteo-Daten, Retail, USA.