Darum ist Personalisierung kein echtes 1:1-Marketing mehr

 

Für heutige Unternehmen ist Personalisierung nicht mehr länger die Kür, sondern die Pflicht. Kunden erwarten, dass Unternehmen wissen, was sie wollen und wonach sie suchen. Aber es wird noch komplexer: Moderne Customer Journeys verlaufen längst nicht mehr linear. Käufer durchlaufen die drei Phasen von der Awareness über die Consideration hin zur Conversion in unterschiedlicher Geschwindigkeit und in verschiedenen Kanälen.

Um Käufer über ihre gesamte Customer Journey hinweg anzusprechen, erfordert der nächste evolutionäre Schritt der Kundenkommunikation das, was Criteo als hyperrelevante Ads bezeichnet.

Eine leistungsstarke KI kann hyperrelevanten Content individuell auf jeden Käufer maßschneidern – anhand seines Verhaltens, seiner früheren Käufe und seiner Vorlieben. Je mehr Informationen zu einer Person verfügbar sind, desto besser kann die Technologie das richtige Creative, die richtige Botschaft und den richtigen Moment der Ansprache vorhersagen. Und darum sind hyperrelevante Ads in diesem neuen Zeitalter der Marken-Werbung eine Notwendigkeit:

So denken Konsumenten wirklich über Online-Werbung

In unserem aktuellen digitalen Klima sind nicht Ads an sich das Ärgernis, sondern irrelevante Ads. Je relevanter die Daten, die mittels künstlicher Intelligenz verarbeitet werden können, desto besser können eure Ads potentielle Kunden ansprechen. So bietet ihr ihnen das bestmögliche Shoppingerlebnis.

Für die Criteo-Studie „Why We Buy“ haben wir 1.000 Konsumenten in den USA befragt, welche Faktoren ausschlaggebend dafür sind, dass sie einem Produkt oder einer Marke treu bleiben, und was sie dazu motiviert, mit Ads zu interagieren.

Die gute Nachricht: 48 % der Befragten sagten, dass Ads ihnen dabei geholfen haben, neue Produkte zu entdecken. 37 % wurden zudem von Ads an Produkte erinnert, an denen sie interessiert waren.

Im Gegensatz dazu beklagten 46 % der Befragten, dass ihnen Produkte gezeigt werden, an denen sie nicht interessiert sind, gefolgt von 42 %, die die Aufdringlichkeit von Ads bemängelten. Und zuletzt: 8 % gaben an, dass die ihnen gezeigten digitalen Ads zu bunt und fröhlich für die Welt von heute sind (aua!).

Das Zeitalter der Hyperrelevanz

Personalisierung umfasst Produktempfehlungen und Standort-Targeting. Hyperrelevanz hingegen nutzt Erfolgsmessung und Attribution auf der Ebene der einzelnen Kunden und identifiziert so die Kaufabsichten individueller Konsumenten, nicht nur ganzer Gruppen. Auf der Konsumentenseite sollten diese hyperrelevanten Ads deren Interessen reflektieren – bis hin zu detaillierten Informationen zu vergangenen Käufen, zum Suchverhalten und früheren Interaktionen.

Wie schon immer sind dabei drei Phasen der Customer Journey zu beachten: Awareness, Consideration und Conversion. Über die gesamte Customer Journey hinweg hat Werbung jeweils unterschiedliche Ziele, um Interessenten mit den richtigen Informationen zu versorgen, die sie letztlich zum Kauf führen.

Hinter dem Algorithmus

Es ist heute so wichtig wie nie, dass Unternehmen in der Lage sind, große Datenmengen zu verarbeiten. Nur so erreichen sie die richtigen Käufer zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Creative, wo auch immer diese sich in ihrer aktuellen Customer Journey befinden.

Deep-Learning-Modelle sind darauf trainiert, Muster in großen Beständen historischer Daten zu finden – nicht nur zum Verhalten im Onlineshopping, sondern auch im stationären Handel – und auf Basis dieser Insights vorherzusagen, was ein Käufer als nächstes beabsichtigt. Die so generierten Ads sind auf die einzelnen Kunden maßgeschneidert. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit für Interaktion und Conversion.

Hyperrelevante Werbung wird also zum notwendigen Performance-Standard für jene Unternehmen, die potentielle Kunden so effektiv wie möglich ansprechen wollen. Konsumenten akzeptieren und nutzen Ads, aber nur, wenn diese für ihre jeweils individuelle Situation relevant sind.

Mehr Informationen findet ihr in unserem ultimativen Leitfaden zu KI-gestützter Werbung.