Juli 30, 2019
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Drei Wege, bessere Zielgruppen anzusprechen und den Traffic zu steigern

 

Habt ihr euch für dieses Quartal in punkto Traffic große Ziele gesetzt? Online-Werbung ist eine erprobte Methode, die unmittelbare Ergebnisse bringt. Wenn ihr eine bestimmte Zielvorgabe habt, ist die Versuchung groß, möglichst breit zu streuen (auch bekannt als Schrotflintenprinzip), um so möglichst viele Personen zu erreichen. Doch damit verschwendet man oft sein wertvolles Budget auf Impressions, die niemals zu einem Website-Besuch führen werden.

Stattdessen solltet ihr diese drei Kampagnen zur Traffic-Steigerung ausprobieren: Sie bringen euch hochwertige Besucher, bei denen die Wahrscheinlichkeit besonders hoch ist, dass sie auch etwas kaufen werden.

1. Similar Audiences

Natürlich könnt ihr eure Kampagnen auf bestimmte Demographien oder Interessensgebiete ausrichten. Doch damit streut ihr wieder viel zu breit und verschwendet Geld auf Käufer, die absolut kein Interesse an euch haben. Baut stattdessen lieber eine „Similar Audiences“-Kampagne auf, die gezielt Personen anspricht, die die gleichen Produkt-Interessen haben wie eure aktuellen Website-Besucher. Diese Käufer wissen zwar vielleicht noch nichts von euch, haben aber bereits gezeigt, dass sie eine Affinität zu Produkten wie euren haben. Diese Strategie bietet nicht nur gute Reichweite, sondern verspricht auch ein deutlich höheres Engagement-Niveau.

Tipp: „Similar Audiences“, also ähnliche Zielgruppen aufzubauen benötigt einen großen Datenpool sowie künstliche Intelligenz, die in der Lage ist, eure Website-Besucher auf spezifische Surf- und Kaufmuster zu analysieren. Je größer der Datenpool, desto größer ist diese „ähnliche Zielgruppe“. Und je besser die KI, desto qualifizierter sind deren Mitglieder.

Tipp: Die Ads solcher Kampagnen sollten Produkt- und Brand-Messaging miteinander kombinieren, um so eure Brand vorzustellen und Käufer gleichzeitig auf eure Produkte neugierig zu machen.

2. Erneute Ansprache eurer Website-Besucher

Diese Strategie hat schon oft gezeigt, dass sie zum Traffic-Wachstum beitragen kann. Die Besucher eurer Website sind bereits interessiert. Sie daher zu einem erneuten Besuch zu bewegen, ist sehr viel einfacher, als einen neuen Käufer davon zu überzeugen, euch eine Chance zu geben. Außerdem hält dieser Ansatz eure Brand im Gedächtnis der Website-Besucher, während sie die Bewertungs- und Consideration-Phase ihrer Customer Journey durchlaufen. Ihr solltet überlegen, die so angesprochene Zielgruppe nach den von ihnen besuchten Seiten zu segmentieren. So könnt ihr eure Ads genau auf sie und die Phase ihrer Customer Journey maßschneidern. Besucher zum Beispiel, die sich die Homepage oder Kategorieseiten angesehen haben, profitieren möglicherweise von einer Mischung aus Brand- und Produkt-Content. Ein Rabatt auf ein kürzlich angesehenes Produkt hingegen ist vielleicht genau das Richtige für diejenigen, die sich Produktinformationsseiten zu Gemüte geführt haben.

Tipp: Eure Retargeting-Ads sollten unbedingt Produktempfehlungen enthalten. Falls ein Käufer eure Website verlässt, weil er sich letztendlich gegen einen bestimmten Artikel entschieden hat, könnt ihr seine Aufmerksamkeit erneut wecken, indem ihr ihm andere Optionen aus eurem Sortiment zeigt. 

3. Sprecht eure Bestandskunden an.

Ihr solltet eure E-Mail-Marketingstrategie durch eine Online-Kampagne ergänzen, die speziell eure Bestandskunden anspricht. Viele Lösungen geben euch die Möglichkeit, eure Kundenliste hochzuladen, die sie dann mit ihrem Pool von Käuferdaten abstimmen, um eure Kunden online zu finden. Sind eure Kunden einmal online identifiziert, könnt ihr sie mit maßgeschneiderten Botschaften zurück auf eure Website holen, zum Beispiel mit Produkt-News, Rabatten zu Produkten, die sie in der Vergangenheit gekauft haben, oder saisonalen Angeboten.

Tipp: Ihr solltet nach einer Lösung Ausschau halten, die auch eure Kunden aus dem stationären Handel online finden kann. So könnt ihr diese Kunden auch auf eure Website locken.

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