April 3, 2019
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Mehrere Retargeting-Kampagnen zugleich? Das bedeutet oft mehr Schaden als Nutzen!

 

Ob ihr nun Mercedes oder Ottos Autowerkstatt heißt: Das wichtigste Ziel eures digitalen Marketings ist stets maximaler ROI. Oft stellen sich Werbetreibende deshalb bei der Planung ihre Retargeting-Kampagnen die folgenden Fragen: Wie viel ist genug? Ist mehr besser? Muss ich gleichzeitig Ads bei Facebook, AdRoll und Google schalten?

Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Nein! Und zwar aus den folgenden drei Gründen:

1. Im Bieterwettstreit mit sich selbst

Viele Anbieter im Bereich digitales Marketing werden euch versichern: Die Platzierung von Ads nach dem „Prinzip Schrotflinte“ funktioniert hervorragend. Doch das ist nicht gerade ein Aushängeschild ihrer Kompetenz. Ihr solltet euch fragen, ob dieser Anbieter euch wirklich einen effizienten, auf eure Bedürfnisse maßgeschneiderten Ad Buy ermöglicht, mit dem ihr gezielt jene Zielgruppen erreicht, die ihr auch wirklich ansprechen wollt. Ein Beispiel: Nehmen wir mal an, ein Käufer besucht euren Onlineshop, füllt seinen Warenkorb – und geht wieder, ohne zu kaufen. Später besucht er eine andere Website. Wenn euer Retargeting-Anbieter eure Ads sowohl über AdRoll als auch über Google schaltet, bieten beide Kampagnen jetzt auf den gleichen Besucher. Um zu gewinnen, müsstet ihr euch also selbst überbieten. Eine kosteneffiziente Erfolgsstrategie sieht anders aus! Daher solltet ihr euch an einen Retargeting-Partner wenden, der weiß, wie er Daten effizient dazu nutzt, euren ROI in einer einzigen, einheitlichen Kampagne zu maximieren.

2. Unklare Attribution

Schon bei einer einzelnen Retargeting-Kampagne ist Attribution eine knifflige Aufgabe. Doch bei mehreren Kampagnen gleichzeitig ist es das blanke Chaos! Denn unterschiedliche Retargeting-Partner setzen oft auf verschiedene Attributions-Modelle. Wenn ihr also gleichzeitig mehrere Kampagnen über mehrere Anbieter laufen lasst, müsst ihr euch ständig durch deren unterschiedliche Dashboards navigieren. Die Informationen darin werden dann auch noch in (ft stark voneinander abweichender Struktur angezeigt. Ihr müsst sie also zunächst einmal entschlüsseln, bevor ihr versteht, woher welche Klicks nun eigentlich stammen. Das ist nicht nur äußerst verwirrend, sondern auch die Garantie für ungenaue, und damit unbrauchbare Attribution. Besser ist es, ihr arbeitet mit einem Retargeting-Partner zusammen, der sich auf eure individuellen Bedürfnisse einstellen und Ergebnisse leicht verständlich reporten kann. Dann klappt es auch mit der Multi-Campaign-Attribution.

3. Werbemüdigkeit

Wir kennen das alle: Immer und immer wieder wird uns die gleiche langweilige Ad gezeigt. Das passiert, wenn ein Retargeting-Anbieter Ads über viele Netzwerke schaltet. Die Kampagnen kommunizieren nämlich nicht untereinander. Deshalb sehen die gleichen Personen zu viele Ads der gleichen Sorte. Die Lösung: Ihr braucht einen Performance-orientierten MarTech-Partner, der eine einzelne Kampagne kanalübergreifend zu optimieren weiß. Auf diese Weise werden eure Ads einem hochwertigen Zielpublikum gezeigt – und zwar nur genauso oft wie nötig.

Die goldene Regel? Der Retargeting-Anbieter eures Vertrauens sollte den Unterschied zwischen Qualität und Quantität kennen und euch effiziente, maßgeschneiderte Kampagnen ermöglichen.

Alles, was ihr über intelligentes Retargeting wissen müsst, findet ihr hier.