März 20, 2018
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[Report] The Data-Centric Organization 2018 – Datenzentriertheit als Herausforderung

 

Im Dezember 2017 veröffentlichte die Winterberry Group in Zusammenarbeit mit der DMA und dem Data Center of Excellence der IAB den Report „The State of Data 2017“. Diesem Bericht zufolge investierten US-amerikanische Werbetreibende, Publisher und andere Datennutzer eine Gesamtsumme von 20,19 Milliarden US$ in Daten sowie damit verknüpfte Lösungen und Dienstleistungen von Drittanbietern.

Nun haben die drei Organisationen einen weiteren Forschungsbericht veröffentlicht: „The Data-Centric Organization 2018“ – eine Neuauflage der gleichnamigen Umfrage unter US-amerikanischen Werbetreibenden, Publishern und andere Datennutzern im Jahr 2016.

Ziel dieses Berichtes ist es, darzustellen, wie diese Unternehmen ihre Investitionen einsetzen wollen, um Daten wirtschaftlich effektiv zu nutzen.

Wesentliche Herausforderungen auf dem Weg zu mehr Datenzentriertheit:

  • 90,1 % der Befragten haben entweder bereits eine Unternehmensstrategie zur Nutzung von Zielgruppendaten etabliert oder planen dies zu tun.
  • Angesichts der immer weiter wachsenden Datenmengen und der zunehmend komplexen Herausforderung, diese Daten effizient für Werbung und Marketing zu nutzen, sind die befragten Unternehmen zunehmend weniger davon überzeugt, dass ihre aktuellen Bemühungen bereits wirklich ausgereift sind. Im Vergleich zu 2016 gaben 2017 deutlich weniger Befragte an (2017: 40,3 % vs. 2016: 54,3 %), ihr Unternehmen „arbeite wenigstens halbwegs datenzentriert“.
  • „Engere Zusammenarbeit mit Anbietern von Dienstleistungen und Technologie für das Marketing“ gehört zu den fünf wesentlichen Anforderungen, die Werbetreibende nennen, wenn es darum geht, welche Maßnahmen zur Weiterbildung und Personalentwicklung und welche funktionalen Kompetenzen sie für ihr Unternehmen benötigen, um in Zukunft datengetriebene Marketing-, Werbe- und/oder Medienstrategien erfolgreich umzusetzen.
  • Nur 1,3 % der Befragten waren „völlig überzeugt“ davon, dass ihr Unternehmen über die richtige Expertise, Qualifikationen und Erfahrungen verfügt, um das Potenzial ihrer Daten voll auszuschöpfen. Das macht eines deutlich: Für die meisten Befragten ist das größte Hindernis auf dem Weg zur mehr Datenzentriertheit der branchenweite Fachkräftemangel; besonders fehlt es an analytischen Fähigkeiten, die für das Daten-Modeling, die Segmentierung und die Attribution benötigt werden.

Der Report versucht ein besseres Verständnis davon zu vermitteln, wie Daten und datengetriebene Lösungen die Praxis von Werbung und Marketing transformieren. Außerdem will er die Unternehmen dafür sensibilisieren, welche Rolle Menschen, technologische Plattformen und organisatorische Prozesse bei der Transformation ihres Geschäfts hin zu größerer Datenzentriertheit spielen.

Den vollständigen Report findet ihr hier: