März 20, 2018
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TBR Special Report: Um die Compliance mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung sicherzustellen, sollten Werbetreibende möglicherweise auf Anbieter aus der EU setzen

 

Bei Criteo haben wir uns intensiv mit den Implikationen der neuen Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO) auseinandergesetzt. Als datenverarbeitendes Unternehmen mit europäischen Wurzeln verstehen wir die DSGVO als Win-Win-Situation, von der Unternehmen ebenso profitieren wie Konsumenten. Entsprechend sind wir bereits gut darauf vorbereitet, unsere Kunden und Partner auf ihrem Weg zur Compliance mit der DSGVO effektiv zu unterstützen.

Ein neuer Report von Stuart Williams, Vice President (@s2_williams) und Zach Rabel, Research Analyst (@ZacharyRabelTBR) bei Technology Business Research, Inc. bestätigt die voraussichtlich äußerst signifikanten Auswirkungen der DSGVO auf die Datenwirtschaft – einschließlich der Bußgelder für Nichteinhaltung: 4 % des weltweiten Umsatzes oder bis zu 20 Millionen Euro.

Deutlich alarmierender ist jedoch die Feststellung des Berichts, dass mehr als 40 % der US-amerikanischen Unternehmen der Compliance mit der DSGVO keine besonders hohe Priorität einräumen. Das sollten sie jedoch tun: Die EU-Datenschutz-Grundverordnung gilt auch für nichteuropäische Unternehmen (also auch in den USA ansässige), wenn sie in der EU geschäftlich tätig sein wollen.

Die Konsumenten müssen sich nicht besonders anstrengen, um die Vorteile dieser neuen Verordnung für sich zu nutzen. Für Unternehmen ist die Compliance mit den Vorschriften der DSGVO jedoch zeit- und kostenintensiv. Wie es der Report jedoch formuliert: „Unternehmen, die sich jetzt zurücklehnen und abwarten sowie ihre Ressourcen anderswo einsetzen, können sehr schnell zum Exempel für andere werden, wenn die ersten Bußgeldbescheide rausgehen.“

Eine mögliche Strategie, um dies zu verhindern – so der Bericht –, könnte sein, dass Werbetreibende mit Anbietern kooperieren, die die „regionalen Gegebenheiten verstehen und Probleme im Umgang mit der rechtlichen Situation (etwa in Hinblick auf die DSGVO) wirklich adressieren können“.

Ob als Werbetreibender oder Lösungsanbieter für Werbung und Marketing: Die Compliance mit der DSGVO sollte stets eine hohe Priorität haben.

Wie auch der “TBR Digital Marketing Services & Technology Customer Research Topical Report” aus dem ersten Quartal 2018 zeigt, erwarten 44 % der Unternehmen Compliance mit der DSGVO von ihren Arbeitspartnern. Sollten diese nicht in der Lage sein, mit dieser neuen Gesetzgebung angemessen umzugehen, so sind die befragten Unternehmen willens, den Partner zu wechseln.

Darüber hinaus ist TBR davon überzeugt, dass weltweit aktive datenzentrierte Unternehmen wie Criteo als „Hüter der DSGVO“ agieren und jenen Unternehmen beiseite stehen können, die im Umgang mit der DSGVO Beratung benötigen und Risiken sowie Einschränkungen ihres Geschäfts vermeiden wollen.

Ihr könnt den Report über den untenstehenden Link herunterladen. Weitere Berichte von wichtigen Beobachtern unserer Branche findet ihr auf unserer Seite mit Analyst Reports (Englisch).