SportScheck

SportScheck gehört zu den größten Sportartikelhändlern in Deutschland. Das umfassende Angebot reicht von Tennis- und Fußballausstattung bis hin zu Produkten für den Laufsport, Yoga und Fitness. SportScheck ist seit fast 75 Jahren am Markt. Zunächst als stationärer Händler, später dann auch mit einem Vertrieb über Kataloge. Heute hat sich das Unternehmen zu einem vollwertigen Omnichannel-Retailer entwickelt – mit 17 Geschäften in Deutschland, einem Online-Shop, der etwa die Hälfte des Umsatzes generiert, und einer mobilen App.

Die Expansion in die digitale Welt und durch große Player, die in den Markt drängen, zwingen die Sportartikelindustrie dazu, einen neuen Weg für ihre Zukunft und ein nachhaltiges Geschäftsmodell zu finden. Die Gewinnspannen bei den Produkten sind heute so gering wie nie zuvor. Zudem können die Kunden die gesuchten Produkte in Hunderten von Geschäften oder sogar bei den Brands selbst kaufen. Die althergebrachten Geschäftsmodelle rentieren sich daher nicht mehr.

SportScheck hat verstanden, dass das Unternehmen für weiteres Wachstum die eigene Perspektive ändern muss. Was wäre, wenn es, anstatt zu versuchen, sich über das Produktangebot zu differenzieren, andere Wege finden würde, um den Traffic auf ihrer Website zu monetarisieren?

Produkt als Content

SportScheck hat deshalb eine ausgesprochen interessante Perspektive auf das eigene Geschäft eingenommen: Sie verstehen Produkte als Content – vergleichbar mit einem Artikel auf der Website eines Publishers. Publisher verdienen ihr Geld nicht damit, dass die Artikel gelesen werden, sondern mit den Anzeigen, die sie rund um diesen Artikel verkaufen. SportScheck hat erkannt, dass sie etwas Ähnliches tun könnten.

Jan Kegelberg, Chief Digital Officer von SportScheck, erklärt: „Die Kunden kommen noch immer in unsere Geschäfte und kaufen dort immer noch. Aber das reicht nicht aus, um einen Gewinn zu erzielen. Wir müssen also neue Wege finden, um den Traffic mit Content zu monetarisieren.“

SportScheck will langfristig eine Plattform für einen sportlichen Lebensstil aufbauen, die Angebote für Produkte, Dienstleistungen, Inhalte und Events umfasst. Ein Teil der Lösung besteht darin, wertvolle Erfahrungen in den Geschäften zu bieten. Ein weiterer wichtiger Teil war der Einsatz von Criteo Retail Media.

Retailer wird Publisher

Criteo Retail Media ist eine schlüsselfertige Lösung, die es SportScheck ermöglicht, native Werbeflächen auf ihrer Website an die vom Unternehmen vertriebenen Brands zu verkaufen. So entsteht eine Win-Win- Situation.

Brands können ihre Produktsichtbarkeit mit personalisierten Ads auf Basis von Echtzeitverhalten und mithilfe von KI-gesteuerter Optimierung erhöhen. Die Kunden sehen unaufdringliche, hyperrelevante Werbung, die ihre Customer Journey verbessert und nicht behindert. SportScheck wurde so selbst zum Publisher und erschloss sich damit eine neue Einnahmequelle.

Der Digitalchef führt aus: „Mit Retail Media erreicht man den potenziellen Kunden, wenn er sich auf den Kauf eines Produkts konzentriert. So wird die Werbung als weniger aufdringlich wahrgenommen als zu anderen Zeiten und an anderen Orten. Wir sehen die Ergebnisse und wir erleben, dass die Konsumenten wirklich zufrieden sind. Sie schätzen es nämlich tatsächlich, wenn man ihnen Produkte zeigt, an die sie vielleicht gar nicht gedacht haben.“

SportScheck startete das Retail-Media-Angebot mit der festen Überzeugung, dass ihre Brand-Partner dieses gerne annehmen. Und die Resonanz war überwältigend. Die Ergebnisse der Kampagne waren ebenfalls äußerst positiv und brachten eine ROAS von 600 bis 1.000 Prozent, abhängig von der spezifischen Kampagne.

„Es ist eine großartige Werbemöglichkeit, auch im Vergleich zu anderen Werbelösungen auf dem Markt. Wir sind zufrieden, denn unseren Brand-Kunden gefällt es und den Käufern auch. Für uns ist es zudem ein sehr effizienter Weg, unsere Käufer mit den von uns vertriebenen Brands in Kontakt zu bringen“, so Kegelberg weiter.

Die Zukunft der Sportartikelbranche

Der Digitalchef von SportScheck sieht ein enormes Potenzial für die Sportartikelindustrie, insbesondere im Bereich der sportorientierten Freizeitgestaltung. Er sieht auch die Möglichkeit, ein größeres Sportökosystem aufzubauen und zu nutzen, einschließlich Kursen, Sportreisen, Sportversicherungen und der Technologie, die all dies verbinden könnte. Es wird dann vor allem darum gehen, einen einzigartigen Differenzierungsaspekt zu finden.

All jenen, die aktuell über Retail Media nachdenken, rät Kegelberg, jetzt damit anzufangen.

„Die Menschen müssen denken: Warum bin ich hier? Was ist mein Grund, um auf diesem Marktplatz zu sein? Und ich denke, wir werden viele interessante Konzepte sehen, nicht nur in der Sportartikelbranche, sondern auch in allen anderen Retail- Sektoren.“

-Jan Kegelberg, Chief Digital Officer, SportScheck

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Brands sind live mit Retail Media

600 %- 1.000 %

ROAS, abhängig von der Kampagne