Criteo-Richtlinien für Partner und Zulieferer


Criteo operiert in einem Netzwerk von höchster Qualität. Aus diesem Grund sind die hier beschriebenen Richtlinien für unsere Partner verbindlich und müssen jederzeit eingehalten werden.

Criteo arbeitet nicht mit Partnern zusammen, die die nachstehend aufgeführten Inhalte, Produkte oder Services anbieten.

Die folgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; Criteo behält sich vor, Partner nach eigenem Ermessen abzulehnen oder aus seinem Netzwerk zu entfernen.

Zusätzlich sind die Lieferpartner von Criteo dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass ihre Inhalte, Produkte oder Dienste den anwendbaren Gesetzen und Vorschriften, einschließlich der geltenden Datenschutz- und Privatsphärengesetze und -vorschriften, entsprechen. Um mehr über Ihre Verpflichtungen bezüglich der Informationen von Nutzern und der Einholung von Einwilligungen zu erfahren, klicken Sie heir.

Criteo behält sich zudem das Recht vor, diese Richtlinien jederzeit zu konkretisieren, zu verändern oder zu aktualisieren. In diesem Fall veröffentlicht Criteo die Änderungen auf dieser Seite und/oder an anderen Stellen, die Criteo für geeignet hält.

 

Unzulässige Inhalte

 

Criteo bewirbt keine Inhalte, die Informationen zu einem oder mehreren der folgenden Themen enthalten:

 

Private und persönliche Informationen

Criteo ist gesetzlich verpflichtet, alle lokalen und internationalen Regelungen zu Datenschutz und Privatsphäre einzuhalten. Daher können wir keine Werbung akzeptieren, die Wissen um sensible personenbezogene Informationen des jeweiligen Users impliziert.

Zu diesen Informationen gehören unter anderem:

  • Vorstrafen
  • Finanzstatus
  • persönliche Belastungen (zum Beispiel Scheidung, familiäre Probleme, Depression, Zwangsvollstreckung usw.)
  • Informationen, die eine direkte Identifizierung erlauben
  • Sensible Informationen zum Gesundheitszustand
  • Informationen zur sexuellen Orientierung
  • Informationen zu sexuellen Interessen und Praktiken
  • Mitgliedschaft in Gewerkschaften oder ähnlichen Organisationen

 

Wirtschaftliche Anreize und rechtlich problematische Finanzdienstleistungen

Criteo akzeptiert keine Werbung zu Inhalten mit übertriebenen oder unbegründeten Aussagen zu finanziellen Gewinnmöglichkeiten.

Das umfasst unter anderem folgende Inhalte:

  • Inhalte, die User dafür belohnen, auf das Angebot eines Drittanbieters zu klicken, das nicht mit den Inhalten der Site assoziiert ist.
  • Inhalte, die Angebote unterbreiten oder eine Registrierung verlangen, um an Gewinnspielen teilzunehmen oder Zugriff auf zugangsbeschränkte Inhalte zu erlangen.
  • Werbung für sogenannte Schneeball-, Pyramiden- sowie andere Systeme, die einen kurzfristig hohen finanziellen Gewinn versprechen.
  • Angebote zu kostenlosen Krediten oder rechtlich problematischen Verdienstmöglichkeiten.
  • Werbung für Finanzberatungsprogramme mit übertriebenen Gewinnspannen oder „Gewinngarantien“.
  • Inhalte, die risikofreien finanziellen Gewinn versprechen; zum Beispiel mit Schlagworten und Slogans wie „Kein Risiko!“, „Garantiert!“, „Großes Einkommen“, „100 % Rendite auf Ihre Investitionen!“, „Ganz schnell reich werden“, „Schnell und einfach!“, „Noch heute mit dem Geldverdienen beginnen!“ usw.
  • Informationen zum Steuerbetrug, sowie zu Geldwäsche und anderen illegalen Finanzgeschäften.
  • Bewusste Werbung über Themen wie Armut oder persönlichen Notlagen (zum Beispiel Insolvenz (Zahlungsverzug, Überschuldung), Schulden im Allgemeinen, Zwangsvollstreckung).

 

Belästigung, Hassrede und Gewalt

Das umfasst unter anderem folgende Inhalte:

  • Diskriminierung von Gruppen oder Einzelpersonen auf Basis ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer Nationalität, ihrer Religion, ihres Alters oder ihrer sexuellen Orientierung.
  • Beleidigung, Verleumdung oder Bedrohung von Gruppen oder Einzelpersonen.
  • Förderung der Entrechtung oder Belästigung von Gruppen oder Einzelpersonen.
  • Werbung für Hassgruppen, für Gruppen, die sich anderen überlegen erklären, oder Gruppen, die zur Gewalt auffordern.
  • Inhalte, die Gewalt gegen andere aktiv fördern, verherrlichen oder stillschweigend in Kauf nehmen.
  • Informationen/Werbung zu Suizid und anderen Formen der Selbstschädigung.

 

Verstöße gegen den Jugendschutz

Das umfasst unter anderem:

  •  Die spezifische Ansprache von Kindern unter 14 Jahren.
  • Gezielte Bewerbung von Produkten, von denen Criteo oder seine Partner definitiv wissen, dass diese ausschließlich/vorrangig von Kindern unter 16 Jahren genutzt werden.

 

Jugendgefährdende Inhalte, Nacktheit, Pornographie und Sexualkontakte

Criteo akzeptiert keine pornographischen oder sexuell eindeutigen Inhalte, dazu gehört auch medizinische Beratung sexueller Natur.

Das umfasst unter anderem:

  • Sexuell anzügliche, explizite oder pornographische Inhalte.
  • Inhalte zu Nacktheit, Sexspielzeug, Videos und/oder anzügliche bzw. provokante Abbildungen von Menschen.
  • Werbung oder Förderung von Gelegenheitssex oder sogenannten „diskreten Treffen“.
  • Sexuell orientierte Cartoons oder Animationen, einschließlich Anime, Manga, Hentai oder Ecchi.
  • Inhalte mit Bezug auf Fetische, sexuelle Hilfsmittel oder Sexspielzeuge.
  • In grober Sprache verfasste oder in übertriebenem Maße Obszönitäten enthaltende Inhalte.
  • Inhalte mit Bildern, auf denen Menschen verführerisch posieren, bzw. durchsichtige oder durchscheinende Kleidung tragen.
  • Inhalte mit Ratschlägen zur sexuellen Leistungsfähigkeit oder zu Geschlechtskrankheiten.

 

Schockierende, beleidigende oder irreführende Inhalte

Criteo akzeptiert keine Inhalte, die speziell dafür gestaltet wurden, User zu schockieren oder zu erschrecken bzw. durch den bewussten Einsatz von falschen oder grotesken Behauptungen Traffic und Aufmerksamkeit zu generieren.

Das umfasst unter anderem:

  • Die Verbreitung von verfälschenden oder unwahren Behauptungen.
  • Brutale, respektlose, vulgäre oder sexuell eindeutige Inhalte (Sprache und Bild).
  • Inhalte, die als „NSFW“ (not safe for work; nicht allgemein vorzeigbar) oder „NMS“ (Not Mind Safe; erschreckende, verwirrende Inhalte) gelten, bzw. die speziell dafür gestaltet wurden, dem Betrachter abzustoßen, zu verstören oder anzuwidern.
  • Inhalte, die bewusst betrügerische, faktisch inkorrekte oder vorsätzlich täuschende Behauptungen nutzen, um Traffic zu generieren (sogenanntes Click Baiting).
  • Inhalte, die Astrologie, Hellseherei oder andere paranormale Phänomene bewerben und dabei Garantien zu Ergebnissen oder Genauigkeit geben.

 

Politische, aktivistische oder religiöse Inhalte

Dazu gehört unter anderem:

  • Inhalte, die spezifische politische Kandidaten, Anliegen, Initiativen oder Veranstaltungen bewerben.
  • Inhalte, die bestimmte religiöse oder weltanschauliche Ansichten verbreiten oder Rituale bestimmter Religionen bzw. religiöse Programme oder Veranstaltungen bewerben.

 

Alkohol, Tabakprodukte, illegale Drogen und Paraphernalien

 Das umfasst unter anderem:

Werbung für Zigaretten, elektronische Zigaretten Zigarren, Zigarillos, Tabakspfeifen, Zigarettenpapier oder rauchlose Tabakprodukte.

  • Inhalte mit einem Schwerpunkt auf dem exzessiven Konsum von Alkohol.
  • Inhalte, die Substanzen bewerben, die Bewusstseinsänderungen zu Rauschzwecken oder andere Formen von „Highs“ induzieren. Beispiele: Kokain, Crystal Meth, Heroin, Marihuana, Kokain-Ersatzprodukte, Mephedron oder sogenannte „legale Rauschmittel“.
  • Inhalte, die den Drogenkonsum zu Rauschzwecken fördern bzw. bewerben; dazu gehören auch Informationen zu Pfeifen, Bongs oder sogenannten Coffee Shops, die Marihuana anbieten.
  • Anleitungen zur Produktion, zum Kauf oder zur Nutzung von Freizeitdrogen.
  • Tipps oder Ratschläge zum Drogenkonsum.
  • Inhalte mit Bezug zum Konsum von Marihuana (als Medizin oder Freizeitdroge; das gilt auch in Ländern oder Staaten, in denen ein solcher Konsum legal ist).
  • Inhalte, die den Verkauf einer legalen Substanz bewerben bzw. fördern, die den gleichen Effekt wie eine illegale Droge (zum Beispiel Saliva, Kratom) hat.

Glücksspiele

 Das umfasst unter anderem:

  • Glücksspielprodukte und -dienstleistungen, einschließlich Lotterien, Casinos usw.
  • Werbung für illegale oder Online-Casinos.

 

Schusswaffen und Waffen

Das umfasst unter anderem:

  • Werbung für den Verkauf von Munition, Schusswaffen, Handfeuerwaffen, Luftdruckwaffen, Explosivstoffen, Bomben, Messern oder Waffen anderer Art bzw. von Feuerwerkskörpern.
  • Inhalte, die Informationen zur Herstellung von Bomben und anderen Explosivkörpern oder detaillierte Anleitungen zum Verletzen oder Töten von Menschen bereitstellen.

 

Illegale Aktivitäten

Das umfasst unter anderem:

  • Verstöße gegen Urheberrecht und Copyright
  • Illegale Downloads
  • Menschenhandel und Prostitution
  • Angebot von illegalen Produkten oder Dienstleistungen
  • Informationen zur Steuerhinterziehung oder anderen illegalen finanziellen Dienstleistungen/Aktivitäten
  • Erstellung oder Erwerb gefälschter Dokumente wie Reisepässe sowie Scheinidentitäten
  • Informationen oder Produkte, die beim Bestehen von Drogentests helfen
  • Bewerben oder Fördern von sogenanntem Hacking (unbefugtes Eindringen in Computersysteme) oder Cracking (zum Beispiel Aushebelung von Kopierschutz)
  • Verstöße gegen das geistige Eigentum und das Patentrecht
  • Nutzung von Logos oder Warenzeichen ohne vorherige Genehmigung
  • Bewerbung gefälschter Produkte
  • Bewerbung von illegalem Filesharing über P2P oder andere Technologien

Gestaltung, Verhalten bzw. Aktivitäten von Websites

Dieser Abschnitt bezieht sich auf Eigenschaften von Websites und Apps, die sich nicht notwendig auf den Inhalt beziehen, sich jedoch auf die Nutzererfahrung und den Geschäftserfolg auswirken und die dabei problematische Design-Elemente oder täuschende bzw. betrügerische Mechanismen nutzen.

 

Täuschung & Herbeiführen von unbeabsichtigten Seitenaufrufen

Criteo arbeitet nicht mit Partnern zusammen, die Ad-Impressions über Täuschung oder betrügerische Mechanismen generieren. Explizit untersagt ist dabei unter anderem:

  • Das maschinelle Generieren von Traffic – wie zum Beispiel Botnets, Traffic-Farmen, Hosting-Anbieter, Rechenzentren, virtuelle Maschinen, Emulatoren, anonyme Proxies sowie alle anderen Quellen von ungültigem Traffic.
  • Das Generieren von Traffic durch Arglist oder Täuschung (zum Beispiel über die Installation von Toolbars, Malware oder Adware).
  • Verbergen, Veränderung oder Falschdarstellung der Quelle, der Domain oder der URL des Traffics (sogenanntes Cloaking).
  • Künstliches Generieren oder Steigern von Klicks mit der Absicht, den Käufer der Klicks zu täuschen.
  • Aggressive Arbitrage oder gezielte Verkettung („Daisy Chain“) mit dem Ergebnis von abnormal hohen Ladezeiten, Renderzeiten oder anderem deutlich überdurchschnittlich hohen Verbrauch von Software- oder Hardwareleistung.
  • Bewusstes Umgehen von Qualitätsfiltern für Inventar über sogenanntes Geo-Fencing und Verbergen des ursprünglichen User-Standorts.
  • Generieren von Impressions, die die expliziten Entscheidungen von Konsumenten (zum Beispiel den Einsatz von Ad Blockern) umgehen.
  • Der Einsatz von Code, der die Integrität bzw. Performance des Criteo-Services stört oder unterbricht.
  • Veränderungen von Präferenzen oder Browser-Einstellungen, bzw. die Initiierung von Downloads ohne explizite Zustimmung des Users

 

Arglistige Site-Gestaltung und nutzerunfreundliche Ad-Formate

Criteo arbeitet nicht mit Sites, die Seiten beinhalten, die mit Ads überfrachtet oder die speziell dafür gestaltet sind, den User zu täuschen bzw. ihrezuführen. Dazu gehören auch Sites, die Ad-Formate einsetzen, die geeignet sind, die Nutzererfahrung nachhaltig zu stören.

Das umfasst unter anderem:

  • Verborgene, “gestapelte” Ad Units, die mehrere Ad-Impressions gleichzeitig generieren;
  • Code, der künstliche Gebotsanfragen, Impressions, Klicks oder vorgerenderte Ads generiert;
  • Die Manipulation der Criteo-Tracker (Cookies) in jeder Form;
  • Die automatische Umleitung von Usern auf eine andere Seite ohne zuvor erfolgte Zustimmung;
  • Design mit der bewussten Zielsetzung, User zu verwirren oder zu täuschen;
  • Gate Content in mobilen Apps;
  • Die Anzeige von Ads auf dem Sperrbildschirm von Mobilgeräten über nicht für den Einsatz auf dem Sperrbildschirm gedachte Apps;
  • Zugangsbeschränkungen zu Inhalten über erzwungene Downloads
  • Bereitstellung, Verbreitung oder Bewerbung von Adware, Spyware, P2P-Anwendungen, Malware, Viren, Würmer, Trojaner oder anderer Schadsoftware

Richtlinien für App-Partner und Publisher

 

Allgemeine Richtlinien für die Platzierung von Ads in Apps

 

Die folgenden Richtlinien gelten für alle Ad-Platzierungen in Ihrer App:

  • Ads sollten nicht in unmittelbarer Nähe von oder unter Schaltflächen bzw. anderen Bedienelementen platziert werden, um die Funktionalität der App nicht zu behindern.
  • Ads sollten nicht so platziert werden, dass sie Bereiche abdecken, die die Nutzer im Rahmen einer typischen Interaktion einsehen möchten.
  • Ads sollten nicht in Bereichen platziert werden, auf die Nutzer versehentlich klicken oder tippen könnten.
  • Ads sollten die Navigation, Funktionalität oder Interaktion mit zentralen App-Inhalten nicht behindern, sofern sie keine eindeutig identifizierbare Schaltfläche zum Schließen der Ad beinhalten.

Ad-Density

App-Publisher sollten keine Ads anzeigen, die mehr als 30 % der vertikalen Höhe im zentralen Inhalts-Fenster der App abdecken. Das schließt sogenannte Sticky Ads, Inline Ads  und bildschirmfüllende Scrollover Ads ein. Ausgenommen sind Interstitial Ads, sofern die Criteo-Richtlinien für die Verwendung dieses Ad-Typs (s.u.) eingehalten werden.

Apps, die nicht aus den offiziellen App Stores bezogen werden

  • Die Anzeige von Criteo Ads auf Apps, die aus anderen Quellen als aus den offiziellen App Stores (iTunes und Google Play) stammen, ist unzulässig. Ausgenommen von dieser Regel ist die Anzeige von Ads in einer Vorgänger-Version einer App.
  • Die Anzeige von Criteo Ads in Apps, die aus den offiziellen App Stores (iTunes und Google Play) ausgeschlossen worden sind, ist gleichfalls unzulässig.

Automatische Aktualisierung

Wie in unseren generellen Partner-Richtlinien beschrieben, sind Impressionen, Klicks und Conversions, die nicht über die Interaktion eines menschlichen Nutzer erzielt worden sind, unzulässig. Jede Impression bzw. jeder Klick auf eine Ad muss das Ergebnis echter menschlicher Interaktion sein.

Der Einsatz von Funktionen zur automatischen Aktualisierung ist nur unter den folgenden Bedingungen zulässig:

  • Nur Sticky Ads
  • Nur sichtbare Ads
  • Der Aktualisierungszyklus muss mindestens 30 Sekunden lang sein.

Belohnte oder vergütete Impressions/Klicks

  • Criteo gestattet die Anzeige von Ads im Rahmen eines Belohnungssystems nur, sofern keine erzwungene Interaktion des Nutzers mit der Ad (zum Beispiel vergütete Klicks oder Impressions) notwendig ist.
  • Wie in unseren Allgemeinen Richtlinien beschrieben, ist es Publishern untersagt, Mechanismen oder monetarisierbare Vergütungssysteme einzusetzen, die Anreize für die Generierung von Klicks oder Impressionen schaffen.

Ads auf Sperrbildschirmen und Ads, die außerhalb der App-Umgebung angezeigt werden

Sofern es sich nicht um eine explizit als solche beworbene Anwendung für den Sperrbildschirm handelt, sind die Anzeige von Ads auf Sperrbildschirmen sowie der Einsatz anderer Mechanismen zur Monetarisierung des Sperrbildschirms untersagt.

Die von einem Publisher genutzten Ads und Ad-Platzierungen dürfen nur in der vom Publisher definierten App-Umgebung angezeigt werden. Ads und Ad-Platzierungen, die mit Ihrer App verbunden sind, dürfen andere Apps, Ads oder die Bedienung des Geräts selbst nicht behindern. Das umfasst auch Schaltflächen, Buttons oder andere Interfaces des Betriebssystems bzw. des Gerätes. Diese Regeln gelten auch für Overlays, Begleitfunktionen und Ad Units in Widgets.

Native Ads

Falls Sie unsere Produkte zur Platzierung von Native Ads einsetzen, müssen alle in Ihrer App angezeigten Native Ads klar als Werbung erkennbar sein. Native Ads müssen eindeutig von den übrigen Inhalten Ihrer App unterscheidbar sein. Die App muss einen deutlich sichtbaren textlichen Hinweis enthalten: „Werbung“, „Gesponsert“, „Anzeige“ oder ähnliche Begriffe aus dem regionalen Sprachgebrauch. In Übereinstimmung mit den Richtlinien zur Selbstregulierung der DAA müssen alle Native Ads eine leicht zu erkennende Schaltfläche enthalten, die auf Informationen zum Datenschutz verweist (und auf die Criteo Datenschutzrichtlinien verlinkt ist). Die Mindestgröße dieser Schaltfläche beträgt 20 × 20 Pixel. Sie kann in einer der vier Ecken der Ad platziert werden.

Pop-up Ads, Interstitial Ads und andere Werbeformen, die in den normalen Nutzungsfluss einer App eingreifen

  • Publishern ist es nicht gestattet, Postitial Ads mit Countdown, Prestitial Ads oder Pop-Up Ads anzuzeigen (über bzw. unter der Benutzeroberfläche oder beim Verlassen der App).
  • Publishern ist es weiterhin nicht gestattet, sogenannte Automatic Expandable Ads einzusetzen, die sich ohne Interaktion mit dem User (Klick oder Berührung) automatisch vergrößern.

Interstitial Ads

Interstitial Ads sind bildschirmfüllende Ads, die in regulär auftretenden Übergangsphasen (zum Beispiel beim Pausieren eines Spiels, bei der Anzeige von Spielergebnissen oder zwischen zwei unterschiedlichen Aktivitäten innerhalb einer App) angezeigt werden. Interstitial Ads müssen Usern die Möglichkeit bieten, die Anzeige durch das Tippen oder Anklicken einer gut sichtbaren und klar erkennbaren Schaltfläche zu verlassen und zur App zurückzukehren bzw. durch ein Tippen der Anzeige zu deren Inhalt weitergeleitet zu werden.

Mit folgenden Einschränkungen ist es Publishern gestattet, Interstitial Ads einzusetzen:

  • Interstitial Ads dürfen einzig innerhalb der App-Umgebung angezeigt werden, die diese Ads ausliefert.
  • Ads dürfen durch ihre Platzierung keine unbeabsichtigten Klicks provozieren.
  • Die Ad muss eine gut sichtbare und klar identifizierbare Schaltfläche zum Schließen beinhalten.
  • Die Schaltfläche zum Schließen der Ad muss klar erkennbar sein.
  • Die Schaltfläche zum Schließen der Ad muss groß genug sein, dass auch Nutzer mit großen Händen fehlerfrei mit ihr interagieren können.
  • Die Schaltfläche zum Schließen muss sich deutlich genug von der Ad abheben, um Fehlbedienungen zu vermeiden.

Sticky Footer

Mit folgenden Einschränkungen ist es Publishern gestattet, Ads in feststehenden/Sticky Footern einzusetzen:

  1. Sticky Ads müssen eine leicht identifizierbare Schaltfläche zum Schließen der Ad beinhalten.
    1. Die Schaltfläche zum Schließen der Ad muss klar erkennbar sein.
    2. Die Schaltfläche zum Schließen der Ad muss groß genug sein, dass auch Nutzer mit großen Händen fehlerfrei mit ihr interagieren können.
    3. Die Schaltfläche zum Schließen muss sich deutlich genug von der Ad absetzen, um Fehlbedienungen zu vermeiden.
  2. Die Ads sollte nicht mehr als 30 % der vertikalen Höhe im zentralen Inhalts-Fenster der App abdecken.

 

Richtlinien zur Traffic-Qualität

Die Qualität des Traffic ist für Criteo und die mit uns zusammenarbeitenden Werbetreibenden von entscheidender Bedeutung.
Daher sind Publisher gehalten, die Criteo-Richtlinien zur Traffic-Qualität sowie die allgemein anerkannten Standards unserer Branche zu beachten. Insbesondere untersagt sind die folgenden Praktiken:

Klicks und Impressionen

Klicks oder Impressionen, die die Kosten für einen Werbetreibenden oder die Einnahmen eines Publishers künstlich in die Höhe treiben, sind unzulässig. Das umfasst sowohl vorsätzlich betrügerischen Traffic als auch versehentliche Klicks. Zu unzulässigen Aktivitäten gehören darüber hinaus:

  • Klicks oder Impressionen, die Publisher durch Klicks auf ihre eigenen Ads generieren.
  • Wiederholte Klicks oder Impressionen des gleichen Nutzers/der gleichen Nutzer.
  • Maßnahmen, mit denen Publisher Nutzer zum Klicken auf eine Ad bewegen (zum Beispiel die explizite Aufforderung zum Klicken von Ads; Ad-Implementierungen, die zu einer großen Zahl von versehentlichen Klicks führen, finanzielle Vergütung etc.)
  • Einsatz von Werkzeugen zum automatisierten Erzeugen von Klicks sowie von anderen nicht menschlichen Traffic-Quellen wie zum Beispiel Bots, Crawler oder andere betrügerisch eingesetzte Software.
  • Die Klicks auf Criteo Ads sollten Ergebnis des genuinen Interesses eines Nutzers sein. Jede Methode, die Klicks oder Impressionen künstlich generiert, ist daher ausdrücklich untersagt.

Ad-Platzierung

Ads dürfen die typische Interaktion mit einer App bzw. einer Ad nicht behindern und sollten daher nicht in der Nähe oder unterhalb von Schaltflächen oder anderen Bedienelementen platziert werden.

  • Ads sollten nicht so platziert werden, dass sie Flächen auf dem Bildschirm verdecken oder verstecken, die Nutzer bei typischer Interaktion einsehen wollen. Ads sollten nicht in Bereichen des Bildschirms platziert werden, die ein Nutzer unabsichtlich berühren kann.
  • Ads sollten nicht auf sogenannten Sackgassen-Screens platziert werden, die keine anderen Interaktionen mehr erlauben. Nutzer müssen in der Lage sein, einen Screen zu verlassen, ohne auf die Anzeige klicken zu müssen, zum Beispiel über Schaltflächen wie „Zurück“ oder „Zum Menü“. Anderenfalls müssen die Nutzer explizit darauf hingewiesen werden, dass sie die App über den Home-Button ihres Gerätes verlassen können.
  • Ads sollten nicht  außerhalb der App-Umgebung platziert werden; ebenso nicht in Apps, die als Hintergrundanwendung laufen. Für den Nutzer muss immer klar erkennbar sein, mit welcher App eine Ad verknüpft bzw. in welche App-Umgebung sie integriert ist. Dazu gehören auch Ads, die in Widgets ausgeliefert werden, sowie Ads, die entweder vor dem eigentlichen Start oder nach dem Schließen einer App angezeigt werden.
  • Ads dürfen nicht so platziert werden, dass sie wesentliche Inhalte der App verdecken. Ads dürfen nicht so platziert werden, dass sie die Navigation oder die Interaktion mit zentralen Inhalten der App behindern. Beispiel: eine Interstitial Ad, die jedes Mal ausgelöst wird, sobald der Nutzer innerhalb der App auf etwas tippt oder klickt.
  • Ads dürfen zudem nicht auf nicht inhaltsbasierten Seiten (zum Beispiel Bestätigungsseiten, Fehlermeldungen, Anmelde- oder Abmelde-Screens) platziert werden. Diese Screens werden einem Nutzer beim Start oder beim Beenden einer App bzw. nach Ausführung einer bestimmten Aktion (z. B. Kauf oder Download) angezeigt. Ads, die auf solchen Screens prominent platziert sind, können Nutzer zur irrtümlichen Annahme verleiten, bei den Ads handele es sich um Inhalte der App. Daher sollten Sie keine Ads auf diesen Seiten platzieren.

Ad-Rendering

  • Ad Injection: Das Rendern von Ads über eine Ad Injection Software ist strengstens untersagt, insbesondere wenn damit folgende Ziele verfolgt werden:
    • Anzeige von Ads auf den Websites von Publishern oder Werbetreibenden ohne deren schriftliche Genehmigung
    • Ersetzen von Ads
    • Platzierung von Ads über bestehenden Ads
  • Versteckte Ads, die aufgrund ihrer Größe, Farbe, Transparenz oder anderer Eigenschaften vom menschlichen Nutzer nicht wahrgenommen werden können.
  • Stacked Ads: Ads, die übereinander gestapelt werden, um so mehrere Impressionen für einzelne Gebote zu erzeugen.
  • Pre-Rendering im Browser: Abruf der Ads vor dem Rendern, ohne die Ad tatsächlich zu rendern.

Manipulation von IP-Adressen und anderen Informationen, die eine persönliche Identifizierung erlauben

Criteo untersagt den Einsatz aller Mechanismen und Technologien, die den folgenden Zwecken dienen:

  • Verbergen oder Manipulieren der echten IP-Adresse eines Nutzers, um Geo-Targeting zu verhindern oder einen höheren CPM zu erzielen.
  • Rotieren der IP-Adresse, um schlechte Traffic-Qualität zu verbergen.

Criteo untersagt den Einsatz aller Mechanismen und Technologien, die den folgenden Zwecken dienen:

  • Verbergen oder Ändern der Geräte-ID oder anderer persönlicher Informationen, um so die nicht vorhandene oder verweigerte Einwilligung eines spezifischen Nutzers zu umgehen.
  • Generieren einer virtuellen Geräte-ID oder anderer persönlicher Informationen, um so die nicht vorhandene oder verweigerte Einwilligung eines spezifischen Nutzers zu umgehen.

Manipulation des User Agent

  • Tarnen eines User Agents als zulässigen User Agent zu den folgenden Zwecken:
    • Verschleierung eines Browsers ohne Benutzeroberfläche (sog- Headless Browser, z. B. PhantomJS, Chrome Headless oder Lynx)
    • Tarnen eines mobilen Browsers als Desktop-Browser oder umgekehrt
    • Tarnen von App-Traffic als Traffic von mobilen, Tablet- oder Desktop-Browsern.
  • Rotieren des User Agent Strings, um Entdeckung zu vermeiden.
  • Änderung des User Agents, so dass die Impression einen anderen User Agent String überträgt als der Klick.

Missbrauch von Cookies

  • Cookie-Stuffing/Cookie-Dropping: Abfangen von Cookies mit dem Ziel, diese in einem Browser-Cache oder in einer HTTP-Transaktion zu platzieren, um so den Besuch eines realen Nutzers auf der Website des Werbetreibenden oder des Publishers vorzutäuschen.

Manipulation des HTTP-Headers

  • Nicht autorisierte Manipulation aller Felder in den HTTP-Headern ist strengstens untersagt.

Auktionsmanipulation

  • Publishern ist untersagt, für spezifische Impressionen, Klicks oder Conversions wiederholt Criteo Ads abzurufen, um so die Ad-Auktion zum eigenen Vorteil zu manipulieren.

Verbotene Traffic-Quellen

  • Adware/Malware: Durch Ad-Aufrufe generierter Traffic (Impressionen oder Klicks), der durch eine andere Software als einen regulären Browser erzeugt wird.
  • Proxy-Traffic: Traffic, der über Proxy-Server geleitet und dessen Ursprung damit maskiert wird, einschließlich:
    • Anonyme Proxys wie Tor
    • Proxy-Traffic mit dem bewussten Ziel einer schlechten Traffic-Qualität
  • Rechenzentren: Traffic von Servern mit Standort in Housing- oder Hosting-Rechenzentren
  • Virtuelle Maschinen: von virtuellen Maschinen generierter Traffic – entweder auf einem Server oder in einer  virtualisierten Umgebung
  • Crawler/Bot: Traffic, der nicht von zulässigen Browsern stammt oder der den Traffic von legitimen Browsern automatisiert nachahmt
  • Traffic aus Ländern oder Regionen, gegen die das United States Office of Foreign Assets Control (OFAC) oder eine andere staatliche Institution Sanktionen verhängt hat.

Inhaltsverzeichnis