Criteo-Richtlinien für Partner und Zulieferer


Criteo operiert in einem Netzwerk von höchster Qualität. Aus diesem Grund sind die hier beschriebenen Richtlinien für unsere Partner verbindlich und müssen jederzeit eingehalten werden.

Criteo arbeitet nicht mit Partnern zusammen, die die nachstehend aufgeführten Inhalte, Produkte oder Services anbieten.

Die folgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit; Criteo behält sich vor, Partner nach eigenem Ermessen abzulehnen oder aus seinem Netzwerk zu entfernen.

Criteo behält sich zudem das Recht vor, diese Richtlinien jederzeit zu konkretisieren, zu verändern oder zu aktualisieren. In diesem Fall veröffentlicht Criteo die Änderungen auf dieser Seite und/oder an anderen Stellen, die Criteo für geeignet hält.

 

Unzulässige Inhalte

 

Criteo bewirbt keine Inhalte, die Informationen zu einem oder mehreren der folgenden Themen enthalten:

 

Private und persönliche Informationen

Criteo ist gesetzlich verpflichtet, alle lokalen und internationalen Regelungen zu Datenschutz und Privatsphäre einzuhalten. Daher können wir keine Werbung akzeptieren, die Wissen um sensible personenbezogene Informationen des jeweiligen Users impliziert.

Zu diesen Informationen gehören unter anderem:

  • Vorstrafen
  • Finanzstatus
  • persönliche Belastungen (zum Beispiel Scheidung, familiäre Probleme, Depression, Zwangsvollstreckung usw.)
  • Informationen, die eine direkte Identifizierung erlauben
  • Sensible Informationen zum Gesundheitszustand
  • Informationen zur sexuellen Orientierung
  • Informationen zu sexuellen Interessen und Praktiken
  • Mitgliedschaft in Gewerkschaften oder ähnlichen Organisationen

 

Wirtschaftliche Anreize und rechtlich problematische Finanzdienstleistungen

Criteo akzeptiert keine Werbung zu Inhalten mit übertriebenen oder unbegründeten Aussagen zu finanziellen Gewinnmöglichkeiten.

Das umfasst unter anderem folgende Inhalte:

  • Inhalte, die User dafür belohnen, auf das Angebot eines Drittanbieters zu klicken, das nicht mit den Inhalten der Site assoziiert ist.
  • Inhalte, die Angebote unterbreiten oder eine Registrierung verlangen, um an Gewinnspielen teilzunehmen oder Zugriff auf zugangsbeschränkte Inhalte zu erlangen.
  • Werbung für sogenannte Schneeball-, Pyramiden- sowie andere Systeme, die einen kurzfristig hohen finanziellen Gewinn versprechen.
  • Angebote zu kostenlosen Krediten oder rechtlich problematischen Verdienstmöglichkeiten.
  • Werbung für Finanzberatungsprogramme mit übertriebenen Gewinnspannen oder „Gewinngarantien“.
  • Inhalte, die risikofreien finanziellen Gewinn versprechen; zum Beispiel mit Schlagworten und Slogans wie „Kein Risiko!“, „Garantiert!“, „Großes Einkommen“, „100 % Rendite auf Ihre Investitionen!“, „Ganz schnell reich werden“, „Schnell und einfach!“, „Noch heute mit dem Geldverdienen beginnen!“ usw.
  • Informationen zum Steuerbetrug, sowie zu Geldwäsche und anderen illegalen Finanzgeschäften.
  • Bewusste Werbung über Themen wie Armut oder persönlichen Notlagen (zum Beispiel Insolvenz (Zahlungsverzug, Überschuldung), Schulden im Allgemeinen, Zwangsvollstreckung).

 

Belästigung, Hassrede und Gewalt

Das umfasst unter anderem folgende Inhalte:

  • Diskriminierung von Gruppen oder Einzelpersonen auf Basis ihrer Rasse, ihres Geschlechts, ihrer Nationalität, ihrer Religion, ihres Alters oder ihrer sexuellen Orientierung.
  • Beleidigung, Verleumdung oder Bedrohung von Gruppen oder Einzelpersonen.
  • Förderung der Entrechtung oder Belästigung von Gruppen oder Einzelpersonen.
  • Werbung für Hassgruppen, für Gruppen, die sich anderen überlegen erklären, oder Gruppen, die zur Gewalt auffordern.
  • Inhalte, die Gewalt gegen andere aktiv fördern, verherrlichen oder stillschweigend in Kauf nehmen.
  • Informationen/Werbung zu Suizid und anderen Formen der Selbstschädigung.

 

Verstöße gegen den Jugendschutz

Das umfasst unter anderem:

  •  Die spezifische Ansprache von Kindern unter 14 Jahren.
  • Gezielte Bewerbung von Produkten, von denen Criteo oder seine Partner definitiv wissen, dass diese ausschließlich/vorrangig von Kindern unter 16 Jahren genutzt werden.

 

Jugendgefährdende Inhalte, Nacktheit, Pornographie und Sexualkontakte

Criteo akzeptiert keine pornographischen oder sexuell eindeutigen Inhalte, dazu gehört auch medizinische Beratung sexueller Natur.

Das umfasst unter anderem:

  • Sexuell anzügliche, explizite oder pornographische Inhalte.
  • Inhalte zu Nacktheit, Sexspielzeug, Videos und/oder anzügliche bzw. provokante Abbildungen von Menschen.
  • Werbung oder Förderung von Gelegenheitssex oder sogenannten „diskreten Treffen“.
  • Sexuell orientierte Cartoons oder Animationen, einschließlich Anime, Manga, Hentai oder Ecchi.
  • Inhalte mit Bezug auf Fetische, sexuelle Hilfsmittel oder Sexspielzeuge.
  • In grober Sprache verfasste oder in übertriebenem Maße Obszönitäten enthaltende Inhalte.
  • Inhalte mit Bildern, auf denen Menschen verführerisch posieren, bzw. durchsichtige oder durchscheinende Kleidung tragen.
  • Inhalte mit Ratschlägen zur sexuellen Leistungsfähigkeit oder zu Geschlechtskrankheiten.

 

Schockierende, beleidigende oder irreführende Inhalte

Criteo akzeptiert keine Inhalte, die speziell dafür gestaltet wurden, User zu schockieren oder zu erschrecken bzw. durch den bewussten Einsatz von falschen oder grotesken Behauptungen Traffic und Aufmerksamkeit zu generieren.

Das umfasst unter anderem:

  • Die Verbreitung von verfälschenden oder unwahren Behauptungen.
  • Brutale, respektlose, vulgäre oder sexuell eindeutige Inhalte (Sprache und Bild).
  • Inhalte, die als „NSFW“ (not safe for work; nicht allgemein vorzeigbar) oder „NMS“ (Not Mind Safe; erschreckende, verwirrende Inhalte) gelten, bzw. die speziell dafür gestaltet wurden, dem Betrachter abzustoßen, zu verstören oder anzuwidern.
  • Inhalte, die bewusst betrügerische, faktisch inkorrekte oder vorsätzlich täuschende Behauptungen nutzen, um Traffic zu generieren (sogenanntes Click Baiting).
  • Inhalte, die Astrologie, Hellseherei oder andere paranormale Phänomene bewerben und dabei Garantien zu Ergebnissen oder Genauigkeit geben.

 

Politische, aktivistische oder religiöse Inhalte

Dazu gehört unter anderem:

  • Inhalte, die spezifische politische Kandidaten, Anliegen, Initiativen oder Veranstaltungen bewerben.
  • Inhalte, die bestimmte religiöse oder weltanschauliche Ansichten verbreiten oder Rituale bestimmter Religionen bzw. religiöse Programme oder Veranstaltungen bewerben.

 

Alkohol, Tabakprodukte, illegale Drogen und Paraphernalien

 Das umfasst unter anderem:

Werbung für Zigaretten, elektronische Zigaretten Zigarren, Zigarillos, Tabakspfeifen, Zigarettenpapier oder rauchlose Tabakprodukte.

  • Inhalte mit einem Schwerpunkt auf dem exzessiven Konsum von Alkohol.
  • Inhalte, die Substanzen bewerben, die Bewusstseinsänderungen zu Rauschzwecken oder andere Formen von „Highs“ induzieren. Beispiele: Kokain, Crystal Meth, Heroin, Marihuana, Kokain-Ersatzprodukte, Mephedron oder sogenannte „legale Rauschmittel“.
  • Inhalte, die den Drogenkonsum zu Rauschzwecken fördern bzw. bewerben; dazu gehören auch Informationen zu Pfeifen, Bongs oder sogenannten Coffee Shops, die Marihuana anbieten.
  • Anleitungen zur Produktion, zum Kauf oder zur Nutzung von Freizeitdrogen.
  • Tipps oder Ratschläge zum Drogenkonsum.
  • Inhalte mit Bezug zum Konsum von Marihuana (als Medizin oder Freizeitdroge; das gilt auch in Ländern oder Staaten, in denen ein solcher Konsum legal ist).
  • Inhalte, die den Verkauf einer legalen Substanz bewerben bzw. fördern, die den gleichen Effekt wie eine illegale Droge (zum Beispiel Saliva, Kratom) hat.

Glücksspiele

 Das umfasst unter anderem:

  • Glücksspielprodukte und -dienstleistungen, einschließlich Lotterien, Casinos usw.
  • Werbung für illegale oder Online-Casinos.

 

Schusswaffen und Waffen

Das umfasst unter anderem:

  • Werbung für den Verkauf von Munition, Schusswaffen, Handfeuerwaffen, Luftdruckwaffen, Explosivstoffen, Bomben, Messern oder Waffen anderer Art bzw. von Feuerwerkskörpern.
  • Inhalte, die Informationen zur Herstellung von Bomben und anderen Explosivkörpern oder detaillierte Anleitungen zum Verletzen oder Töten von Menschen bereitstellen.

 

Illegale Aktivitäten

Das umfasst unter anderem:

  • Verstöße gegen Urheberrecht und Copyright
  • Illegale Downloads
  • Menschenhandel und Prostitution
  • Angebot von illegalen Produkten oder Dienstleistungen
  • Informationen zur Steuerhinterziehung oder anderen illegalen finanziellen Dienstleistungen/Aktivitäten
  • Erstellung oder Erwerb gefälschter Dokumente wie Reisepässe sowie Scheinidentitäten
  • Informationen oder Produkte, die beim Bestehen von Drogentests helfen
  • Bewerben oder Fördern von sogenanntem Hacking (unbefugtes Eindringen in Computersysteme) oder Cracking (zum Beispiel Aushebelung von Kopierschutz)
  • Verstöße gegen das geistige Eigentum und das Patentrecht
  • Nutzung von Logos oder Warenzeichen ohne vorherige Genehmigung
  • Bewerbung gefälschter Produkte
  • Bewerbung von illegalem Filesharing über P2P oder andere Technologien

Gestaltung, Verhalten bzw. Aktivitäten von Websites

Dieser Abschnitt bezieht sich auf Eigenschaften von Websites und Apps, die sich nicht notwendig auf den Inhalt beziehen, sich jedoch auf die Nutzererfahrung und den Geschäftserfolg auswirken und die dabei problematische Design-Elemente oder täuschende bzw. betrügerische Mechanismen nutzen.

 

Täuschung & Herbeiführen von unbeabsichtigten Seitenaufrufen

Criteo arbeitet nicht mit Partnern zusammen, die Ad-Impressions über Täuschung oder betrügerische Mechanismen generieren. Explizit untersagt ist dabei unter anderem:

  • Das maschinelle Generieren von Traffic – wie zum Beispiel Botnets, Traffic-Farmen, Hosting-Anbieter, Rechenzentren, virtuelle Maschinen, Emulatoren, anonyme Proxies sowie alle anderen Quellen von ungültigem Traffic.
  • Das Generieren von Traffic durch Arglist oder Täuschung (zum Beispiel über die Installation von Toolbars, Malware oder Adware).
  • Verbergen, Veränderung oder Falschdarstellung der Quelle, der Domain oder der URL des Traffics (sogenanntes Cloaking).
  • Künstliches Generieren oder Steigern von Klicks mit der Absicht, den Käufer der Klicks zu täuschen.
  • Aggressive Arbitrage oder gezielte Verkettung („Daisy Chain“) mit dem Ergebnis von abnormal hohen Ladezeiten, Renderzeiten oder anderem deutlich überdurchschnittlich hohen Verbrauch von Software- oder Hardwareleistung.
  • Bewusstes Umgehen von Qualitätsfiltern für Inventar über sogenanntes Geo-Fencing und Verbergen des ursprünglichen User-Standorts.
  • Generieren von Impressions, die die expliziten Entscheidungen von Konsumenten (zum Beispiel den Einsatz von Ad Blockern) umgehen.
  • Der Einsatz von Code, der die Integrität bzw. Performance des Criteo-Services stört oder unterbricht.
  • Veränderungen von Präferenzen oder Browser-Einstellungen, bzw. die Initiierung von Downloads ohne explizite Zustimmung des Users

 

Arglistige Site-Gestaltung und nutzerunfreundliche Ad-Formate

Criteo arbeitet nicht mit Sites, die Seiten beinhalten, die mit Ads überfrachtet oder die speziell dafür gestaltet sind, den User zu täuschen bzw. ihrezuführen. Dazu gehören auch Sites, die Ad-Formate einsetzen, die geeignet sind, die Nutzererfahrung nachhaltig zu stören.

Das umfasst unter anderem:

  • Verborgene, “gestapelte” Ad Units, die mehrere Ad-Impressions gleichzeitig generieren;
  • Code, der künstliche Gebotsanfragen, Impressions, Klicks oder vorgerenderte Ads generiert;
  • Die Manipulation der Criteo-Tracker (Cookies) in jeder Form;
  • Die automatische Umleitung von Usern auf eine andere Seite ohne zuvor erfolgte Zustimmung;
  • Design mit der bewussten Zielsetzung, User zu verwirren oder zu täuschen;
  • Gate Content in mobilen Apps;
  • Die Anzeige von Ads auf dem Sperrbildschirm von Mobilgeräten über nicht für den Einsatz auf dem Sperrbildschirm gedachte Apps;
  • Zugangsbeschränkungen zu Inhalten über erzwungene Downloads
  • Bereitstellung, Verbreitung oder Bewerbung von Adware, Spyware, P2P-Anwendungen, Malware, Viren, Würmer, Trojaner oder anderer Schadsoftware

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