The State of Video & Connected TV: Das solltet ihr über die zukunftsichere Werbeform wissen

Oktober 5, 2021

Die Menschen verbringen jede Woche, oft sogar täglich, mehrere Stunden mit dem Anschauen von Video-Inhalten. Besonders im Onlinebereich ist der Bewegtbildkonsum über die letzten Monate, in denen die Corona-Pandemie unser Leben weiter stark beeinflusst hat, sogar noch deutlich angestiegen.

Das zeigt unsere neueste repräsentativen Studie “The State of Video & Connected TV”, für die wir über 1.000 Konsumenten aus Deutschland befragt haben, um mehr über ihre Lieblingsinhalte und Werbepräferenzen herauszufinden, aber auch über aktuelle Zuschauertrends: Über die Hälfte der Deutschen nutzt mehr kostenpflichtige Streaming-Dienste als noch vor kurzem. Fast genauso viele schauen mehr kostenlose Angebote.

Das eröffnet Advertisern aufgrund der Login-Gewohnheiten der Nutzer immense Potentiale, um ihre Zielgruppe zu erreichen und die Sales zu steigern, weit über den Kanal Video hinaus. Denn die meisten Konsumenten nutzen dieselbe E-Mailadresse als Login für die Video-Streaming-Plattformen wie zum Online-Shopping.

Die Studienergebnisse liefern außerdem wertvolle Hinweise dazu, wie Videowerbung Konsumenten während der gesamten Customer Journey beeinflusst und wie Advertiser – mit der richtigen Strategie – kanalübergreifend vom Boom der Video-Streaming-Dienste profitieren können.

Lest um nachfolgenden die wichtigsten Erkenntnisse für Marketer aus unserer Studie:

(Werbefinanzierte) Video-Streaming-Dienste sind weiter auf dem Vormarsch

Mit 51 Prozent gibt etwas über die Hälfte der Befragten an, mehr kostenpflichtige Streaming-Dienste wie Netflix, Prime Video und Disney+ zu nutzen als früher, 45 Prozent schauen mehr kostenlose Angebote.

Dabei zeigen sie eine Vorliebe für werbefinanzierte Dienste: Ganze 57 Prozent schauen sich, wenn sie die Wahl haben, lieber für ein werbefinanziertes Angebot an, um Geld zu sparen.

Ein Login für alle Fälle?!

Die meisten Deutschen verwenden dieselbe E-Mail-Adresse für den Zugriff auf Video-Streaming-Dienste wie für ihre Online-Einkäufe.

Um es etwas genauer aufzudröseln: 56 Prozent der Befragten geben an, dieselbe E-Mail-ID zu nutzen, um sich bei allen Video-Streaming-Diensten anzumelden. Dreiviertel der Befragten sagen außerdem, dass sie diese E-Mail-Adresse auch nutzen, um online zu shoppen.

Aus dieser Erkenntnis ergibt sich ein immenses Potential für Marketer, um die Videonutzung und das Einkaufsverhalten der Menschen in ihren Strategien zu verknüpfen – auch, wenn sie weitere hochwertige First-Party-Datenpunkte aus dem Display Advertising oder Treueprogrammen damit verbinden wollen.

Video-Streaming und Video-Ads beeinflussen, wie Kunden Produkte finden und kaufen

Zwei von fünf Deutschen bestätigen, dass Video-Streaming-Dienste ihre Kaufentscheidungen in den letzten zwölf Monaten beeinflusst haben. Dieser starke Einfluss zeigt sich über alle Generationen hinweg.

Video ist zudem das bevorzugte Werbeformat der Deutschen. Doch es gibt noch bessere Nachrichten für Advertiser: Video-Ads fördern Suchvorgänge und Käufe. So bestätigen 48 Prozent bzw. 44 Prozent der Befragten, dass sie auf ihrem Laptop oder PC bzw. Smartphone oder Tablet nach in Videowerbung vorgestellten Produkten und Dienstleistungen suchen oder die Website der werbenden Brand besuchen.

38 Prozent kaufen sogar die Produkte, die sie in Video-Ads sehen, und 35 Prozent empfehlen sie Freunden oder Familie weiter. Für die Gen Z und Millenials liegen die Werte sogar noch deutlich höher.

Die Menschen wünschen sich personalisierte Werbung

Unsere Studie zeigt, dass es 43 Prozent der Deutschen wichtig ist, dass Bewegtbildwerbung ihnen interessante Produkte oder Services zeigt.

Dieser Wunsch nach personalisierter Werbung geht mit einer hohen Bereitschaft zum Data Sharing einher: Zwei Drittel der Konsumenten sind bereit, demografische Daten preiszugeben, um relevantere Videoanzeigen zu sehen. 26 Prozent sind sogar bereit, ihre Online-Einkaufsdaten mitzuteilen. Das wiederum versetzt Advertiser in die Lage, Werbung auf der Grundlage des jüngsten Einkaufsverhaltens zu personalisieren.

Fazit: Advertiser können kanalübergreifend vom Online-Video-Boom profitieren

„Unsere Studie zeigt, dass Videowerbung Konsumenten von der Awareness-Phase bis zum Kauf beeinflusst, und dass Marketer heute exzellente Möglichkeiten haben, um über Logins die Videonutzung mit den Shopping-Gewohnheiten der Menschen zusammenzubringen“, fasst Corinna Hohenleitner, Managing Director DACH bei Criteo die Ergebnisse zusammen.

Gerade in Kombination mit Commerce-First-Party-Daten können Kampagnen im Videoumfeld auch in Zukunft personalisiert getargetet und in Verbindung mit Display Advertising gebracht werden. Mit dem richtigen Werbe- und Technologiepartner und einem neuen Ansatz für digitale Werbung sind Advertiser so in der Lage ihre Omnichannel-Werbekampagnen miteinander zu verzahnen und gesteigerte Commerce-Ergebnisse wie Verkäufe, Umsätze und Leads über die gesamte Customer Journey hinweg zu erzielen.

Der „The State of Video & Connected TV“ Report enthält noch weitere wertvolle Insights darüber, was Konsumenten in puncto Videowerbung und bei deren Gestaltung besonders wichtig ist sowie welche Formen von Video-Ads sie bevorzugen.

Ladet euch die Studie hier herunter und erfahrt, wie ihr die gewonnenen Insights gewinnbringend in die Praxis überführen könnt.

So werden eure Ziele zu Resultaten.

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