Wenn ein nahtloses Online-Einkaufserlebnis mit nutzbaren Daten zusammenkommt, dann ist das der Aufstieg von Retail Media.

In der neuesten Folge unserer Video-Serie „Retail Media Moment“ erklärt Elizabeth Marsten, Senior Director of Marketplace Strategic Services bei der preisgekrönten Marketing-Agentur Tinuiti Digital, die Gründe, warum Retail Media bei den Kunden immer beliebter wird.

Ein nennenswerter Grund, warum Retail Media auf dem Vormarsch ist, ist die Vielzahl an First-Party-Daten, die den Retailern zur Verfügung stehen und die Brands über die Retail Media-Netzwerke nutzen können. Diese Daten werden immer wichtiger, da der Countdown bis zum geplanten Ende von Third-Party-Cookies in Google Chrome im Jahr 2022 bereits läuft. Schaut euch das ganze Video an, um mehr Insights von Elizabeth zu erhalten.

Video-Text:

Willkommen zu unserer Video-Serie „Retail Media Moment“. In dieser Serie zeigen wir Insights aus Interviews mit wichtigen Branchenführern zum Thema Retail Media und deren Einfluss auf die Werbewelt.

Hi. Mein Name ist Elizabeth Marsten und ich bin Senior Director of Strategic Marketplace Services bei Tinuiti, mit Sitz in Seattle, Washington.

F: Warum ist Retail Media deiner Meinung nach auf Erfolgskurs?

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum Retail Media zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zum einen haben wir eine Menge mittelgroßer oder spezialisierter Retailer, die kürzlich einen Blick nach innen geworfen haben und sagen: „Wir haben eine Menge an First-Party-Daten. Was wäre, wenn wir ein „Always-on“-Angebot zusammenstellen könnten?“ Das war der Punkt, an dem wir anfingen, uns mit Sponsored Products auseinanderzusetzen. Natürlich sind wir daran interessiert, aber es gibt auch einen anderen grundlegenden Faktor, nämlich rasante Wegbrechen von Third-Party-Cookies. Sobald die Third-Party-Cookies ganz aus unserem Alltag verschwinden, werden die First-Party-Daten umso wertvoller. Und wer verfügt darüber? Retail Media-Netzwerke. Als Brand könnt ihr über Retail Media jetzt die Vorteile dieser First-Party-Daten nutzen.

F: Wie haben die jüngsten globalen Ereignisse das Einkaufsverhalten verändert?

Wir experimentieren bereits mit Dingen wie „online kaufen, im Laden abholen“ oder der Lieferung von Lebensmitteln. In unserer neuen Normalität gewöhnen wir uns an diese Art des Kaufens und das In-den-Warenkorb-Legen. Wir sehen auch viel mehr über die Markenagnostik, die gerade im Gange ist, und Probleme mit Lieferketten. Wenn ein bestimmtes Produkt knapp ist, wird man weniger markenaffin und sagt sich eher: „Hey, ich brauche das Ding einfach. Also bitte schickt es mir.“

F: Wird Retail Media ein tieferes Verständnis der Lieferketten fördern?

Wir müssen als Marketer ein tieferes Verständnis für die Lieferkette haben. Es geht nicht nur darum, Werbung zu schalten oder das Produkt auf Lager zu haben. Man muss in der Lage sein, die gesamte Lieferkette zu verstehen und zu erkennen, ob das Produkt verfügbar ist oder nicht. Wie viel mehr Produkte hat man, wo sind sie, wie schnell lassen sie sich zum Konsumenten bzw. in ein Distributionszentrum befördern? Man muss also die Aufschlüsselung verstehen, wissen, wie man sein Inventar zuordnet und welche Preisgestaltung zugrunde liegt. Aber wichtiger als alles andere ist: Wo ist das Produkt? Kann ich es zum Konsumenten bringen? Und, wenn ja, wie schnell?

F: Haben Sie einen Rat für Brands im Bereich Retail Media?

Ein Ratschlag, den ich Brands heute geben würde, ist, unbedingt Fragen zu stellen – zum Beispiel nach den benötigten Metriken. Aber hört nicht auf zu fragen. Man sollte nicht davon ausgehen, dass Retailer alle Antworten haben. Sie lernen also definitiv auch zusammen mit uns. Man sollte also unbedingt vermitteln, was man in Hinblick auf den Wert und den Return on Invest belegen können muss – sei es aus der Perspektive von Marken- und Produktbekanntheit oder im Rahmen einer grundlegenden Definition. Also, eine Sache, die mir aufgefallen ist, ist, dass jeder Händler ein anderes Vokabular hat. Auf einer Plattform heißt man Anbieter, auf einer anderen Hersteller oder Brand. Man muss also unbedingt sicherstellen, genau nach dem zu fragen, was man braucht.

Was ist deine Frage an die Akteure im Bereich Retail Media?

Wie würdet ihr skalieren? Wie wählt man bei all den verschiedenen Händlern und deren Angeboten aus? Welches Framework stellt ihr zusammen, um zu entscheiden, wer jetzt angesprochen werden soll?

Dies war euer „Retail Media Moment“. Bleibt dran für mehr.


Es gibt immer mehr Retailer mit entsprechenden Angeboten. Daher möchte Elizabeth von anderen Retail Media-Akteuren wissen, wie sie ihre Händler auswählen und ihre Strategien skalieren.

Wünscht ihr euch erweitere Insights von Branchenexperten aus dem Bereich Retail Media? Dann seht euch unsere vergangene Folge an. Darin haben wir mit Will Margaritis, SVP, Head of Ecommerce bei Reprise Digital, gesprochen.

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