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Warum mehrere gleichzeitige Retargeting-Kampagnen möglicherweise eher schaden als nützen

Ob Marktgigant oder spezialisiertes Fachgeschäft – das zentrale Ziel im digitalen Marketing ist stets ein maximaler ROI. Wenn Werbetreibende ihre Retargeting-Kampagnen planen, stellen sich ihnen sehr oft folgende Fragen: Wie viel ist genug? Ist mehr vielleicht besser? Muss ich meine Ads gleichzeitig auf Facebook, AdRoll und Google schalten?

Die Antwort auf die letzten beiden Fragen lautet kurz und knapp: Nein! Und zwar aus diesen drei Gründen:

1. Ihr bietet gegen euch selbst

Viele Anbieter auf dem Digital Marketing-Markt werden euch versichern: Die Schrotflinten-Methode ist ein großartiges Werkzeug in der Platzierung von Ads. So eine Aussage ist aber in der Tat ein ziemlich deutlicher Hinweis darauf, dass das dieser Anbieter weder über den Willen noch über die Fähigkeit verfügt, eure Zielgruppe exakt und ohne Streuverluste anzusprechen. Zum Beispiel: Ein User besucht eure Website, füllt seinen Warenkorb und verlässt den Shop wieder, ohne den Kauf abzuschließen. Später besucht er eine andere Website, auf der Ads platziert werden können. Wenn jetzt euer Retargeting-Anbieter eure Ads sowohl über AdRoll als auch über Google platziert, bieten beide Kampagnen auf den gleichen User. Um zu gewinnen, müsst ihr euch also im Prinzip selbst überbieten. Das ist so genau so schlecht, wie es klingt. Stattdessen sollte euer Retargeting-Partner in der Lage sein, die vorhandenen Daten effektiv zu analysieren und so euren ROI auf Kampagnenebene zu optimieren.

2. Unklare Attribution

Schon bei einer einzelnen Retargeting-Kampagne ist Attribution keine einfache Aufgabe; bei mehreren gleichzeitigen Kampagnen führt der Versuch geradewegs ins Chaos. Die verschiedenen Retargeting-Anbieter setzen spezifische Attributionsmodelle ein. Wenn ihr also mehrere Kampagnen gleichzeitig durchführt, müsst ihr euch durch unterschiedliche Dashboards navigieren, die euch zudem alles andere als einheitliche Informationen zu den erzielten Klicks und Impressions bieten. Das schafft Verwirrung bei der Verwaltung und erlaubt allenfalls eine äußerst unscharfe Attribution. Arbeitet lieber mit einem Retargeting-Partner zusammen, der mit euren spezifischen Anforderungen umgehen kann und euch verständliche, eindeutige Reports zu den Ergebnissen liefert.

3. Werbemüdigkeit der User

Wir sind alle schon mal immer wieder mit der gleichen Ad bombardiert worden. Das passiert, wenn ein Retargeting-Anbieter Ads in mehreren Netzwerken schaltet. Wenn die Kampagnen nicht untereinander kommunizieren, werden zu viele Ads immer wieder an die gleichen User ausgeliefert. Die Lösung: Sucht euch einen Performance-orientierten Partner für das digitale Marketing, der genau weiß, wie man Kampagnen optimiert. So sprecht ihr die Mitglieder einer präzise definierten Kampagne so oft an wie nötig – und nicht häufiger.

Die Moral von der Geschicht’? Euer Retargeting-Anbieter sollte Qualität statt Quantität bieten und gemeinsam mit euch effiziente, maßgeschneiderte Kampagnen aufsetzen und durchführen.

 

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