Als Global Head of E-Commerce bei der Mediaagentur Wavemaker hat Mudit Jaju die Entwicklung des digitalen Schaufensters und den Aufstieg von Retail Media aus erster Reihe miterlebt. In der neuesten Folge unserer „Retail Media Moment“-Videoserie spricht Mudit über seine Perspektive auf die regionalen Unterschiede im Wachstum von Retail Media und mehr.

Mudit weist darauf hin, dass es nicht unbedingt ein Unterschied in der Akzeptanz ist, sondern vielmehr die Wachstumsgeschwindigkeit von Retail Media, die weltweit variiert. Das Hauptproblem ist der Supply, da die Retailer in Europa und anderswo im Vergleich zu den USA immer noch am Anfang stehen. Wenn es um den Demand geht, sind sich globale Brands der Vorteile von Retail Media bewusst und fragen diese in APAC, Europa und den USA nach.

Da Konsumenten ihr Shopping-Erlebnis als eine einzige, einheitliche und kanalübergreifende Customer Journey betrachten, beginnen clevere Brands, ihre Retail Media-Werbung mit anderen Kanälen wie TV zu verbinden. Im Video erfahrt ihr mehr darüber, wie Wavemaker seinen Kunden hilft, den Einfluss von TV auf die Suche im Einzelhandel zu nutzen.

Video-Text:

Willkommen zu unserer Video-Serie „Retail Media Moment“. In dieser Serie zeigen wir Insights aus Interviews mit wichtigen Branchenführern zum Thema Retail Media und deren Einfluss auf die Werbewelt.

Hallo, mein Name ist Mudit Jaju und ich bin Global Head of E-Commerce bei Wavemaker.

F: Gewinnt Retail Media im APAC-Raum an Bedeutung?

Ich denke schon, dass Retail Media im APAC-Raum an Bedeutung gewonnen hat, aber das auch mit der Gewissheit, dass es schon ziemlich weit entwickelt war. Retail Media ist in diesem Raum heute bedeutsamer als jemals zuvor, aber es hat auch von einer starken Basis aus begonnen. Und ich denke, das hat zum Teil mit dem Einkaufsverhalten in diesen Märkten zu tun, in denen es eine wirklich große Begeisterung dafür gibt, Markenentscheidungen auf digitalen Plattformen zu treffen. Und die Retailer sind fantastisch darin, diese Möglichkeiten zu schaffen – man denke nur an Lazada oder Flipkart. Aber ich glaube, dass die ganze Branche dahintersteht. Die Brands, die Retailer, die Tech-Provider, die Fulfillment-Unternehmen: Alle haben die immense Macht von Retail Media verstanden.

F: Siehst du globale Unterschiede in der Akzeptanz von Retail Media?

Ich denke, es gibt einen Unterschied in der Geschwindigkeit, in der sich dieses Medium durchsetzt, nicht in der grundsätzlichen Akzeptanz. Das Problem ist der Supply, nicht der Demand. Ich denke, die US-Plattformen sind schon viel weiter als die größten Retailer in Europa. Es gibt ein paar Retailer in Europa, die wirklich interessante Dinge machen. Carrefour ist ein Unternehmen, das wahrscheinlich weiter ist als viele andere, aber es gibt auch andere große Retailer, die das Thema nur noch nicht in gleicher Weise aufgegriffen haben. Und in den USA ist es eine Selbstverständlichkeit, dass jeder Retailer auch als nennenswertes Mediaunternehmen operiert. Auf der Demand-Seite denke ich, dass Brands, insbesondere globale Brands, sehen, wie effektiv dieses Werbemedium für sie funktioniert, egal ob in Asien oder in den USA, und deshalb fragen sie uns nach diesen Lösungen in Europa, aber es gibt nicht sehr viele.

F: Kann Retail Media mit anderen Medienkanälen, wie TV, integriert werden?

Ich denke, dass intelligent agierende Brands und Agenturen das so sehen. Der Konsument sagt ja nicht: „Oh, zwischen 6 und 8 Uhr bin ich ein Retail Media-Konsument und zwischen 8 und 10 Uhr bin ich ein Fernsehkonsument.“ Im Gegenteil: Für ihn ist es eine durchgehende Erfahrung. Deshalb untersuchen wir mehr und mehr die Art und Weise, in der die Suche im Einzelhandel insbesondere vom Fernsehen beeinflusst wird. Wir haben also damit begonnen, TV-Werbung und Retail Media im Wesentlichen perfekt synchron zu planen. Und die Auswirkungen dieser Strategie können wir tatsächlich messen. Was wir herausgefunden haben, ist, dass sich die Conversion-Raten in einigen Fällen verdoppelt haben, wenn Retail Media zum Beispiel auf den individuellen Fernsehkonsum abgestimmt sind. Das passiert also, davon bin ich überzeugt. Und effektive Messung und Attribution können dies bestätigen.

F: Was ist deine Frage an die Akteure im Bereich Retail Media?

Wie können wir die Effektivität von Retail Media wirklich messen? Wie stellen wir sicher, dass der Erfolg von Retail Media so gemessen wird, dass es die wichtige Rolle widerspiegelt, die diese Disziplin spielen kann?

Dies war euer „Retail Media-Moment“. Bleibt dran für mehr.


Mudit sagt, dass der Wert von Retail Media durch effektive Messung und Attribution untermauert wird. Seine zentrale Frage an unsere Branche ist: Wie stellen wir sicher, dass der Erfolg von Retail Media so gemessen wird, dass es die wichtige Rolle widerspiegelt, die diese Disziplin spielen kann?

Wünscht ihr euch erweitere Insights von Branchenexperten aus dem Bereich Retail Media? Dann seht euch unsere vorherige Folge an in der James Hanscomb, Head of eCommerce bei GroupM, Rede und Antwort steht.

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