In einer Zeit, in der die Nutzer mehr denn je Kontrolle darüber haben, welche Werbung sie sehen, ist es keine Überraschung, dass sich immer mehr für den Einsatz von Ad Blockern und ähnlichen Lösungen entscheiden. Dieser Trend nimmt immer weiter zu. Und die Publisher haben die Konsequenzen zu tragen: Sie müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie sich am besten anpassen und die entgangenen Einnahmen ausgleichen können.

Nach Schätzungen von Eyeo, einem Anbieter von Ad-Blocking-Services, entscheiden sich weltweit etwa 10 bis 20 Prozent der Internetnutzer dafür, Werbung zu blockieren, und laut eMarketer nimmt dieser Prozentsatz sowohl auf dem Desktop/Laptop als auch auf Smartphones immer weiter zu. Meistens laden Benutzer einen Ad-Blocker herunter, weil bestimmte Domain-Ads mit Bannern und Pop-ups zu aufdringlich sind oder ihr Online-Erlebnis einfach durch zu viel Werbung beeinträchtigt wird. Nach dem Herunterladen bleibt der Werbeblocker während des Surfens stets aktiv. Und seien wir einmal ehrlich: Wer ist noch nie mit einer lästigen Werbung konfrontiert gewesen, die man sich schnell weg gewünscht hätte? Typische Nutzer überlegen nicht lange, bevor sie Werbung blockieren. Und obwohl dies den Nutzern kurzfristige Vorteile bietet, hat dieses Verhalten langfristige Auswirkungen auf das übrige Ökosystem. Leidtragende sind dabei oft seriöse Publisher und Werbetreibende, die auf die Bedürfnisse und Erfahrungen der Nutzer Rücksicht nehmen.

Nutzer haben eigentlich gar nichts gegen Werbung

Obwohl für einige Werbung zunehmend aufdringlich, lästig oder unwünscht ist, hat die Mehrheit der Internet-Nutzer eigentlich gar nichts gegen Werbung, solange sie eine entsprechend hohe Qualität hat und die Nutzererfahrung nicht einschränkt. Das zeigt auch eine Studie von HubSpot, die ergab, dass 83 Prozent der Online-Nutzer sich über relevante, nicht aufdringliche Werbung freuen würden. Darüber hinaus begreifen viele die Bedeutung von Werbung für das offene Internet. Und 77 Prozent wünschen sich einen Weg, Werbung zu filtern, anstatt sie vollständig zu blockieren.

Einige User sind gerne bereit, für Paywalls zu bezahlen. Doch laut einer kürzlich von Criteo in Auftrag gegebenen Omdia-Studie, in der weltweit 5.000 Personen befragt wurden, akzeptieren 70 Prozent der Verbraucher Werbung, wenn sie im Gegenzug Zugriff auf kostenlose Inhalte erhalten. Gleichzeitig sind Publisher und Werbetreibende dafür verantwortlich, sicherzustellen, dass sie Content erstellen, der für Nutzer wertvoll ist, und qualitativ hochwertige, relevante Werbung ausliefern.

Die Chance für Acceptable Ads

Wie Albert Einstein sagte: „In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten.“ Unsere Chance besteht darin, das kombinierte Publikum von über 200 Millionen Nutzern, die Ad-Blocker einsetzen, mit attraktiver, qualitativ hochwertiger Werbung anzusprechen.

Was also sind Acceptable Ads? Es handelt sich dabei um Werbung, die als akzeptabel identifiziert wurde und die Kriterien erfüllt, die von Ad-Blocker-Nutzern definiert wurden. Diese Werbung ist respektvoll, nicht aufdringlich und relevant. Für Publisher, Werbetreibende und Nutzer stellen Acceptable Ads gleichermaßen eine Möglichkeit dar, eine stabile Zukunft für das AdTech- Ökosystem zu sichern. Acceptable Ads erfordern die Zustimmung der Nutzer und sind weder störend noch lästig. Sie versetzen Publisher in die Lage, Ad-Blocker-Nutzer zu respektieren und gleichzeitig Inventar zu Monetarisierung, das sonst nicht verkauft würde. ​

Das Potenzial, Traffic von Nutzern mit Ad-Blockern zu monetarisieren, ist tatsächlich deutlich größer, als bisher angenommen. Unternehmen wie der Criteo-Kooperationspartner Eyeo haben sich auf die Entwicklung von Produkten spezialisiert, die ein faires und offenes Web ermöglichen, das den Nutzern die Kontrolle über die Inhalte gibt und gleichzeitig benutzerfreundliche Einnahmeoptionen für Publisher bereitstellt. Da unsere Branche die Entscheidungen der Nutzer respektiert, werden Partnerschaften wie diese zu Schlüsselelementen.

Wollte mehr darüber erfahren, wie Criteo euch dabei unterstützt, den Traffic von Nutzern mit Ad Blockern zu monetarisieren? Dann nehmt hier Kontakt mit uns auf.

So werden eure Ziele zu Resultaten.

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