Wenn es um Retail Media geht, gibt es weniger bekannte Vorteile, die Advertisern und Retailern nicht sofort in den Sinn kommen.

Retail Media wird oft mit Conversion-Kampagnen im Lower Funnel in Verbindung gebracht, aber in unserer neuesten Retail Media Moment-Episode beleuchtet Chadi Saab, VP, Head of Omni-Channel Commerce bei Publicis Groupe Nordamerika, die Möglichkeiten von Retail Media über den gesamten Sales-Funnel hinweg.

Chadi zeigt auch die Möglichkeiten zur Nutzung von Retailer-Daten auf – nicht nur für Advertiser, die mithilfe dieser Daten das Verhalten der Konsumenten besser verstehen können, sondern auch für nicht-endemische Brands (oder Brands, deren Produkte nicht direkt mit dem Retailer verbunden sind): Diese können ebenfalls Vorhersagen zum Lebensstil der Käufer treffen. So erfahren beispielsweise Brands im Bereich Reisen/Touristik etwas über Zielgruppensegmente, die eine Reise planen.

Neben seinen Kenntnissen im Bereich Retail Media bringt Chadi auch Tipps und Erfahrungswerte mit, die er in der ganzen Welt gesammelt hat, darunter im Libanon sowie in Saudi-Arabien, Dubai, Chicago und New York City. Er spricht auch darüber, welche seiner geliebten Besitztümer mit ihm umziehen müssen – wohin auch immer er geht. Im Video unten erfahrt ihr, um welche Besitztümer es sich handelt.

Video-Text:

Willkommen zu einer neuen Folge von „Retail Media Moment“. In dieser Serie zeigen wir Insights aus Interviews mit wichtigen Branchenführern zum Thema Retail Media und deren Einfluss auf die Werbewelt.

Mein Name ist Chadi Saab und ich bin der Omni-Channel-Commerce-Lead bei der Publicis Groupe in Nordamerika. Ich stamme ursprünglich aus dem Libanon und bin nach Saudi-Arabien gezogen, als ich jünger war, dann nach Dubai und Chicago, schließlich nach New York. Dieser Stuhl dort hinten war die erste Anschaffung, die ich in Saudi-Arabien getätigt habe. Ich habe ihn überallhin mitgenommen, wo ich in der Welt unterwegs war: Er ist also ein treuer Begleiter.

F: Was sind die Kernsäulen von Retail Media?

Die erste Säule sind die First-Party-Daten, die Retailer haben. Die zweite ist das Werbeprodukt selbst, und schließlich ist es die Erfolgsmessung, also die Möglichkeit den Kreislauf beim Kauf zu schließen. Retail Media hat sich erheblich weiterentwickelt, insbesondere in den USA. Viele Planer und Marketer denken bei Retail Media vor allem an Aktivitäten im Lower Funnel, also näher am Point of Purchase. Aber heute, in Anbetracht der Entwicklung der Plattform selbst, beginnen wir zu erkennen, dass Retail Media unsere Ziele über den gesamten Sales-Funnel hinweg adressiert und erfüllt.

F: Welche weiteren Vorteile bringen händlerspezifische Daten?

Diese First-Party-Daten ermöglichen es uns, das Kaufverhalten der Verbraucher zu analysieren. Sie erlauben es uns aber auch, über die Produkte, die der Händler selbst vertreibt, hinauszugehen – also in den Bereich der sogenannten nicht-endemischen Brands. Viele nicht-endemische Brands gehen dazu über, Retail Media-Netzwerke zu nutzen. Diese verfügen über robuste Daten, mit denen sie spezifische Segmente erstellen können, über die sich potenzielle Kunden ansprechen lassen. Ein Beispiel aus der Flugbranche: Target verkauft weder Tickets auf Target.com noch in einer Target-Filiale, kann jedoch auf Grundlage des Kaufverhaltens ein Zielgruppensegment von Konsumenten erstellen, die gerade eine Reise planen. Damit ist Target in der Lage, ihnen Angebote für bestimmte Reiseziele auszuspielen.

F: Ist es möglich, einen singulären strategischen Ansatz für den Commerce zu haben?

Ich denke, die eine Sache, die alle Ansätze vereint, ist der Konsument – insbesondere sein Weg zum Kauf. Eine einzige Quelle der Wahrheit zu haben und jeden in der Organisation dazu zu bringen, sich für diesen Weg zum Kauf zu entscheiden, ist meiner Meinung nach der beste Ansatz. Um ein Beispiel zu geben: Nehmen wir eine Customer Journey für eine bestimmte Kategorie, von der der Konsument nicht abweicht. Wo lässt sich dann die Botschaft platzieren? Ist es im Geschäft? Ist es online? Dem Konsumenten ist das egal und er sieht es auch nicht so. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Kunden auf der gesamten Customer Journey zu begleiten und ihn auf eine Weise durch den Sales-Funnel zu führen, die nahtlos, natürlich und integriert ist; darüber hinaus muss man in der Lage zu sein, den Kreis zu schließen und die Conversion so einfach wie möglich zu machen.

F: Was ist deine Frage an die Akteure im Bereich Retail Media?

Wie definiert und messt ihr derzeit den Erfolg bei Retail Media?

Dies war euer „Retail Media-Moment“. Bleibt dran für mehr.


Die Kernsäulen von Retail Media sind die First-Party-Händlerdaten, die Werbung selbst und die Erfolgsmessung, die hilft, den Kreislauf der Buying Journey zu schließen. Chadi erklärt, dass all diese Säulen so zusammenwirken, dass die Käufer auf möglichst nahtlose und natürliche Weise durch den Sales-Funnel geführt werden.

Seine Frage an die Akteure im Bereich Retail Media? „Wie definiert und messt ihr derzeit den Erfolg bei Retail Media?“

Wünscht ihr euch erweitere Insights von Branchenexperten aus dem Bereich Retail Media? In unserer vergangenen Episode spricht Nich Weinheimer, General Manager of Ecommerce bei Kenshoo, darüber, was das Wachstum von Retail Media für die Werbeindustrie bedeutet.

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