Die Erwartungen der Konsumenten an das Online-Shopping haben sich in den letzten fünf Jahren drastisch gewandelt. In der neuesten Ausgabe unserer „Retail Media Moment“-Videoreihe zeigt Kacie McKee, Head of E-Commerce bei Wavemaker U.S., auf, dass die „Immer und überall kaufen“-Mentalität der Käufer ein wesentlicher Treiber für das beschleunigte Wachstum von Retail Media ist. Marketer müssen sicherstellen, dass Kunden das, was sie brauchen, über jeden Kanal kaufen können – dazu gehört auch die digitale Werbung auf Retail-Websites.

Und da sich die Werbewelt auf eine Zukunft ohne Third-Party-Cookies vorbereitet, passen Retailer ihre Prozesse an, um die umfangreichen First-Party-Daten zu nutzen, die ihnen zur Verfügung stehen. Retail Media ermöglicht es Retailern und Brands, zusammenzuarbeiten und Datenressourcen gemeinsam zu nutzen, um Shoppern in einer Welt ohne Cookies weiterhin relevante und personalisierte Werbeerlebnisse zu bieten.

Im folgenden Video erfahrt ihr mehr über Kacies Insights in die treibenden Faktoren von Retail Media, die Rolle der Medien in den Gesprächen der Konsumenten und den Einfluss von Retail Media auf die Vergabe von Werbebudgets. Und falls ihr noch einen Grund braucht, um euch das Video anzuschauen: Der entzückende Hund ihrer Mutter hat einen Gastauftritt!

Video-Text:

Willkommen zu unserer Video-Serie „Retail Media Moment“. In dieser Serie zeigen wir Insights aus Interviews mit wichtigen Branchenführern zum Thema Retail Media und deren Einfluss auf die Werbewelt.

Hallo, ich bin Kacie McKee. Ich bin Head of E-Commerce bei Wavemaker USA. Zurzeit arbeite ich vom Haus meiner Mutter in DC aus; sie hat einen Hund, der buchstäblich den ganzen Tag lang heult, wenn man ihm keine Aufmerksamkeit schenkt. Bei praktisch jeder Telefonkonferenz bedeutet dies ein kontinuierliches Spiel mit der Stummschaltung.

F: Gibt es ein gesteigertes Interesse von Kunden und Interessenten an Retail Media?

Ich glaube nicht, dass es darum geht, Retail Media in die breitere Mediadiskussion einzubringen. Ich denke, das ist bereits geschehen. Das war meiner Meinung nach auch schon vor Corona der Fall. Die Pandemie hat die Verhaltensweisen, die online stattfinden, nur beschleunigt. Vorher war die Frage, wie wir den Umfang der Diskussion erweitern können. Jetzt jedoch geht es darum, wie wir daran teilhaben und den Anschluss finden können. Ich denke, die andere Sache, die ich unbedingt erwähnen sollte, ist die ganze Bewegung um „Black Lives Matter“. Wir sollten herausfinden, welche Rolle die Medien in dieser Konversation spielen und was wir tun können, um nicht nur beschleunigte E-Commerce-Möglichkeiten und Trends zu nutzen, sondern an der Konversation der Konsumenten, die gerade stattfindet, teilzunehmen.

F: Wie hat Retail Media verändert, wie Retailer heute arbeiten?

Retail Media ist extrem wichtig: Nicht nur das Verbraucherverhalten verlagert sich in den Online-Bereich, sondern auch der Gedankenaustausch. Und die Erwartungen der Konsumenten in Hinblick auf das Wie und Wo des Einkaufens haben sich in den letzten fünf Jahren dramatisch verschoben: Man sieht diese Möglichkeit, jetzt überall zu kaufen. Wenn die Leute also auf Retailer-Websites sind oder bei Retailern einkaufen, geht es nicht mehr nur um den reinen Online-Kauf. Sie erwarten von verschiedenen Bereichen der Website, von der dort geschalteten Werbung ein bestimmtes Erlebnis. Ich denke, eines der Dinge, über die wir auch aus der Werbeperspektive sprechen sollten, wenn es um Retail Media geht, ist die Fähigkeit, Kunden aus einer datengetriebenen Perspektive zu beliefern. Wir sehen zum Beispiel, dass viele Retailer nicht nur über den Aufbau von DSPs nachdenken, sondern auch darüber, wie sie in einer Umgebung ohne Cookies arbeiten können. Für sie geht es darum, wie wir in der Retail Media-Landschaft agieren, die Daten, die wir haben, nutzen und wirklich alles über die sich verändernde Konversation der Konsumenten lernen können.

F: Wie konsolidieren Agenturen und Marken ihre Strategie rund um Retail Media?

Ich denke, dass alle unsere Kunden damit kämpfen, während der Diskurs voranschreitet. Eines der Dinge, die den Leuten wirklich bewusst sind, ist, dass Gruppen von Shoppern ganze Konversationen mit den Kunden führen. Wenn ich von Kunden spreche, dann meine ich Retailer und wie diese die Media-Erwartungen in der Vergangenheit wirklich erfüllt haben. Nun, da sich das in tatsächliche Mediakäufe übersetzt, sehen wir, wie auch die Budgeteigentümer ihre Ausgaben verlagern – nicht nur aus der Shopper-, sondern auch aus der nationalen Perspektive. Und da diese Budgets in einem ähnlichen Bereich zusammenfinden, ist die richtige Strategie der Schlüssel.

F: Was ist deine Frage an die Akteure im Bereich Retail Media?

Eine Frage, die ich jemandem in meiner Position stellen würde, ist, wie er über die Konsolidierung von Daten und Reporting in der gesamten Retail Media-Landschaft denkt.

Dies war euer „Retail Media-Moment“. Bleibt dran für mehr.


Was ist Kacies Rat an andere Anbieter von Retail Media? Sie fordert sie auf, darüber nachzudenken, wie man Daten und Reporting über die gesamte Retail-Media-Landschaft konsolidieren kann, um besser zu verstehen, wie man die Kampagnen-Performance über alle Kanäle und Retailer hinweg am besten optimiert.

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