Eine Frage, die mir oft gestellt wird, lautet: „Was raubt dir nachts den Schlaf?“ Aktuell gehen mir natürlich viele Dinge im Kopf herum – wie vermutlich uns allen. Doch ein „Was wäre, wenn“ drängt sich besonders in den Vordergrund: „Was wäre, wenn das offene Internet verschwindet?“ Die Mission von Criteo ist es, für Marketer und Media Owner weltweit vertrauenswürdige und wirkungsvolle Werbung möglich zu machen. Die Existenz eines offenen Internets hat jedoch massive Auswirkungen weit über die Welt der Werbung hinaus.

Das Internet ist heute ein fester Bestandteil unseres täglichen Lebens. Das offene Internet repräsentiert die Grundsätze von Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion. Hier finden Unternehmen aller Größenordnungen Gehör: Sie werden gesehen, sie werden entdeckt. Das bedeutet, dass neue und bestehende unabhängige Content-Produzenten und kleine Publisher die Möglichkeit haben, ihre Ideen und Inhalte zu verbreiten. Kleine Unternehmen und aufstrebende DTC-Brands können Kunden so auf ihre Website holen und die Menschen erhalten freien, ungehinderten Zugang zu Content.

Ohne das offene Internet wären die Online-Erlebnisse der Konsumenten eingeschränkt: hinsichtlich dem, was sie lesen, wo und wie sie einkaufen, aber auch bei vielen anderen Faktoren, die die gesellschaftliche Entwicklung in einer Weise beeinflussen, die wir aktuell noch gar nicht verstehen. Wenn ich mir vorstelle, wie die Zukunft des Internets aussehen sollte, dann hat es keine Grenzen. Es ist eine Quelle für offene, von den Menschen selbst definierte Verbindungen. Ein offenes Internet, das durch die Entscheidungen der Konsumenten gestaltet wird.

Und der Schutz des offenen Internets war noch nie so wichtig wie heute. Da sich die Gesellschaft auf das Web3 und Metaverse zubewegt und sich die Einstellungen zum Datenschutz ändern, wird es immer wichtiger, jeden Tag Entscheidungen für ein lebendiges offenes Internet zu treffen.

In das offene Internet investieren

Damit das offene Internet weiter wächst, müssen sowohl Konsumenten als auch Marketer entsprechend investieren – im Falle von Commerce beinhaltet das auch Investitionen hinsichtlich ihrer Zeit und Aufmerksamkeit. Die Konsumenten sind hier bereits aktiv. So bestätigten laut unserer Consumer Sentiment Survey zum Beispiel sieben von zehn Konsumenten (68 Prozent), dass sie vor dem Kauf von Produkten, die sie noch nie gekauft haben, oder bei wichtigen Produkten häufig informative Artikel im offenen Internet lesen.1

Stolze 43 Prozent der Käufer vertrauen den Rezensionen auf unabhängigen Bewertungsseiten mehr als denen auf Amazon, während 20 Prozent das Gegenteil angeben.1 Es liegt auf der Hand, dass Konsumenten das offene Internet nutzen, wenn sie Antworten suchen – ein Trend, der sich unserer Meinung nach in Zukunft noch weiter verstärken wird.

Marketer, die in ein offenes Internet investieren, engagieren sich damit nicht nur für fairen Wettbewerb, sondern sie treffen auch eine kluge Geschäftsentscheidung. Eine Studie von The Harris Poll aus dem Jahr 2020 zeigt, dass die Konsumenten einen Großteil ihrer Online-Zeit (66 Prozent) im offenen Internet verbringen. Die Werbeausgaben der Marketer für das offene Internet liegen jedoch nur bei 37 Prozent. Die restlichen 63 Prozent fließen in die Walled Gardens.2

Diese Diskrepanz könnte darauf zurückzuführen sein, dass das offene Internet für Marketer nicht immer so effizient ist wie die geschlossenen Systeme der Walled Gardens. Angesichts der Vielzahl unterschiedlicher Anbieter und Lösungen im offenen Internet kann es schwierig erscheinen, den richtigen Ansatz zu finden. Manchmal ist die richtige Entscheidung nicht die einfachste. Wenn Marketer für die Zukunft des offenen Internets kämpfen wollen – und mit ihren Kunden in Umgebungen in Kontakt treten wollen, denen diese vertrauen und in denen sie Zeit verbringen –, dann sollten sie im offenen Internet werben.

Wie machen wir das offene Internet noch besser?

Criteo hat sich zum Ziel gesetzt, das offene Internet zu unterstützen und es für Marketer und Konsumenten gleichermaßen attraktiver zu machen. Durch die Verbindung von Demand und Supply über unsere Commerce Media Platform wollen wir Werbung im offenen Internet zur besten und einfachsten Wahl für Marketer machen. Ein einfacheres Werben im offenen Internet – adressierbar und gleichzeitig datenschutzfreundlich – ist sowohl für Marketer als auch für Media Owner hilfreich, um bessere Erlebnisse für die Konsumenten zu schaffen.

Das ist unsere Vision, und wir unternehmen alles, um sie zu verwirklichen. Zusätzlich zur Verbesserung der Angebote unserer Commerce Media Platform, bringen wir das offene Internet mit dem ersten TV-Werbespot von Criteo in den Blickpunkt der Marketer und Konsumenten. Ich freue mich, euch den Spot im Folgenden vorzustellen. Der Werbespot wurde von Floria Sigismondi, einer Regisseurin, und einem von Frauen, Tiffany Appleton und Kirstin Roquemore, geführten Kreativteam realisiert. In der Rolle der „AVA“, unserer Heldin, ist die exzellente Schauspielerin Yinka Olorunnife zu sehen. Wir unterstreichen mit dem Spot nicht nur unser Engagement für ein offenes Internet, sondern auch unseren Einsatz für Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion.

Jetzt – im Jahr 2022 und darüber hinaus – ist es für uns alle an der Zeit zu Aktivisten für ein offenes Internet zu werden. Wir werden dieses Thema branchenweit ins Bewusstsein bringen, indem Criteo kontinuierlich ein Internet fördert, in dem die Konsumenten sich dorthin bewegen und einkaufen können, wo sie wollen, und sich zu jeder Zeit mit jedem vernetzen können. Niemand kann genau sagen, was die Zukunft bringt. Aber wir alle können die Verantwortung für ein Internet übernehmen, an das wir glauben. Ich weiß, Verantwortung zu tragen, kann beängstigend sein. Sie kann dir sogar den Schlaf rauben.

Wie ich es unseren Mitarbeitern immer sage: Wenn euch jemand fragt, was ihr genau bei Criteo macht, könnt ihr ganz einfach antworten: „Ich mache das Internet besser.“ Das ist der Grund, warum wir tun, was wir tun, und warum wir jeden Tag dafür einstehen – und dieses Bewusstsein lässt mich ein bisschen besser schlafen. Heute und immer gilt: The Future is wide open.

Hier erfahrt ihr mehr darüber, wie Commerce Media für die Zukunft des offenen Internets sorgen kann.

1Criteo Consumer Sentiment Index, Global (Australien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Südkorea, Spanien, UK, USA), November 2021, N=3.805 
2The Harris Poll und OpenX, „Das offene Web vs. Walled Gardens“, 2020

Megan Clarken

Megan Clarken ist Chief Executive Officer bei Criteo. Zuvor war sie Chief Commercial Officer bei Nielsen Global Media, wo sie über 15 Jahre lang in verschiedenen Funktionen Maßnahmen verantwortete, die es dem über 90 Jahre alten Unternehmen ermöglichten, sich in einer Zeit des Wandels anzupassen und weiterhin erfolgreich zu agieren. Bevor sie von Adweek als eine der „wichtigsten Persönlichkeiten im Media-Business“ benannt wurde, verfolgte Megan ihren Traum, Olympionikin zu werden. Sie qualifizierte sich sogar im Weitsprung für die Olympischen Spiele 1988 in Seoul. Leider setzte eine Verletzung diesem Traum ein Ende. Ihre Hartnäckigkeit und lösungsorientierte Mentalität ließ sie Karriere machen – von der Sportlerin ohne College-Abschluss zum CEO eines börsennotierten Unternehmens. Für ihre Leistungen erhielt sie mehrere Branchenauszeichnungen, beispielsweise war sie auf der „HERoes 100 Women Role Model Executives List“ von 2020 und erhielt die Titel „2019 National Organization of Women: Women of Power and Influence“ sowie „Multi-Channel News: Wonder Women“.

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