Viele Menschen sind überzeugt, dass die Morde an Rayshad Brooks, George Floyd, Breonna Taylor und Ahmaud Arbery und die anschließenden Proteste wachgerüttelt haben. Doch dieses Erwachen baut auf Jahren der Ungleichheit auf – und umfasst weit mehr als diese vier Namen. Es geht auch um Trayvon Martin, Freddie Gray und zahllose andere. Wir haben in unserer gemeinsamen Menschheitsgeschichte, doch auch in unserem eigenen Leben, einen entscheidenden Moment erreicht, in dem es darum geht, einen dauerhaften Wandel zu bewirken.

Dieser Eindruck verstärkt sich noch, wenn man die vielen tausend Menschen aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien und anderen Ländern beobachtet, die – selbst in Zeiten einer globalen Pandemie – zusammenhalten, um die Proteste in den USA zu unterstützen und gleichzeitig ein Zeichen gegen den Rassismus in ihren eigenen Ländern zu setzen.

Der Aufschrei und das Momentum der Black-Lives-Matter-Bewegung sorgten unter uns Criteos für eine Welle des Fragenstellens, des Teilens der eigenen Geschichte, des gegenseitigen Umarmens und für das Bedürfnis, etwas tun zu wollen. Durch diese Stimmen wurde deutlich: Das, was wir als Unternehmen bisher getan haben, ist nicht genug.

Es ist unangenehm, zuzugeben, dass ich nicht alle Antworten habe oder diese Situation nicht in Ordnung bringen kann. Aber ich habe sie nicht und ich kann es nicht – jedenfalls nicht allein. Doch als Frau, die offen zu ihrer Homosexualität steht, und als CEO, hat mich die große Sorge hinsichtlich Ungleichheit und Diskriminierung aller betroffenen Communities, die ich bei den Criteo-Mitarbeitern erlebt habe, sprachlos gemacht. Das gab mir die Hoffnung, dass ich nicht alle Antworten haben muss. Denn wenn wir als Gemeinschaft zusammenstehen, werden wir diese Antworten finden.

Global denken, lokal handeln. Das ist, was wir machen. Indem wir Criteo-Mitarbeiter zu oft schwierigen Diskussionen und zum Ideenaustausch darüber, wie wir uns und unser Unternehmen dahingehend verbessern können, zusammenbringen, ist ein Anfang gemacht. Wir bieten auch Fortbildungen sowie weitere Unterstützung für alle People of Color, die für uns arbeiten. Wir reduzieren unbewusste Vorurteile und kooperieren mit Organisationen, die ihren Beitrag dazu leisten, die durch Rassismus entstandene Ungerechtigkeit zu beseitigen. Wir wissen: Permanenter Wandel entsteht durch tägliches Engagement auf allen Ebenen bis hin zum individuellen Handeln. Auf diese Weise geben wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit, diesen Wandel mithilfe von Bildungsressourcen, Schulungen und kontinuierlichem Bewusstsein zu beginnen.

Ein Blick auf unsere Organisation hat dem Führungsteam und mir klar gezeigt, dass wir noch einen langen Weg vor uns haben. Wir müssen im gesamten Unternehmen analysieren, wo wir stehen, angefangen bei der Notwendigkeit für mehr Diversität in den Führungsebenen. Mir ist klar, dass dies einfacher klingt als es ist. Aber es beginnt mit einer Liste an Vorschlägen zu diesem Thema. Und das muss beginnen – oder der Wandel findet nicht statt.

Kurzfristig ermuntern wir andere, sich uns anzuschließen und an Organisationen zu spenden, die für den Wandel kämpfen, zum Beispiel an die NAACP. Wir verdoppeln die Spenden unserer Mitarbeiter aus unserer eigenen Tasche. Darüber hinaus haben wir Selbsthilfegruppen gegründet und sind dabei, eine Ressourcengruppe für BIPOC-Mitarbeiter aufzubauen, um die Gespräche zum Thema Rassismus fortzusetzen. Dabei werden wir das ganze Jahr über aktiv bleiben.

Zudem planen wir, unsere einzigartigen Fähigkeiten als Werbeunternehmen im Dienste eines positiven Wandels einzusetzen. Wir arbeiten daran, Pro-Bono-Marketingkampagnen für gemeinnützige Organisationen umzusetzen, die Antirassismus-Initiativen leiten, sammeln Spenden und bringen die Black-Lives-Matter-Bewegung voran.

Wir sind auch stolz darauf, dass unsere Kunden Stellung beziehen und ihre Stimmen sowie ihre Plattform dazu nutzen, den Wandel herbeizuführen. Wir wollen unseren Kunden helfen, die für sie wichtigen Botschaften auf Websites zu verbreiten, die eine Welt der Bildung, Akzeptanz und Gleichberechtigung fördern. Aus diesem Grund überprüfen wir regelmäßig unsere Beziehungen zu Dienstleistern , um sicherzustellen, dass wir keine Ads im Kontext von Inhalten schalten, die Belästigung oder Hassrede jeglicher Art fördern. Wenn wir erfahren, dass ein Publisher rassistischen oder hasserfüllten Content veröffentlicht hat, beenden wir die Geschäftsbeziehung sofort.

In unserem Unternehmen verstehen wir uns als Familie. Wir, wie auch die ganze Welt, waren erschüttert vom Ausmaß der Diskriminierung und Verfolgung von Minderheiten. Wir unterstützen BIPOC-Gemeinschaften auf der ganzen Welt. Wir weinen um sie. Wir schenken den Ungerechtigkeiten, die den Menschen überall widerfahren, mehr Aufmerksamkeit als je zuvor. Die Antwort, die ich aktuell habe, und die von allen Criteo-Mitarbeitern geteilt wird, ist: Seid höflich, zeigt einfach Freundlichkeit und Empathie und spendet Hoffnung.

Wir stehen zusammen. Daher freuen wir uns über Anregungen und Rückmeldungen unserer Kunden und Partner zu Möglichkeiten, dauerhaften und sinnvollen Wandel zu schaffen. Ich werde auch weiterhin meinen Worten Taten folgen lassen und im Unternehmen mit gutem Beispiel vorangehen. Criteo cares – denn wir brauchen den Wandel jetzt!

Megan Clarken

Megan Clarken ist CEO von Criteo. Zuvor hatte Megan zahlreiche leitende Positionen sowohl im kaufmännischen als auch im Produktbereich bei Nielsen inne, darunter Chief Commercial Officer von Nielsen Global Media, President of Watch, Nielsens Media Measurement Services und President of Product Leadership. Vor ihrer Tätigkeit bei Nielsen hatte sie leitende Führungspositionen bei großen Verlagen und Online-Technologieanbietern inne, unter anderem bei Akamai Technologies und ninemsn in Australien.

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