Warum Konsumenten es lieben, im offenen Internet zu shoppen

Unsere Shopper Story enthält exklusive Forschungsergebnisse zu den vielen Gründe, warum Konsumenten heute mehr denn je das offene Internet nutzen.

Vor der Pandemie waren Walled Gardens wie Google, Amazon und Facebook führend, wenn es darum ging, nahtlose Online-Erlebnisse anzubieten. Doch seit 2019 haben viele Retailer und Brands ihre Webpräsenzen stark verbessert – und das haben die Kunden bemerkt:

Unsere jüngste globale Shopper Story, an der mehr als 7.000 Personen aus der ganzen Welt teilnahmen, ergab: Vier von fünf Konsumenten sind der Meinung, dass sich die Suche und das Auffinden eines Produkts auf den Websites von Retailern und Brands in den letzten zwei Jahren verbessert hat.

Hinzu kommen vereinfachte Abwicklungsprozesse und bessere Liefer- und Fulfillment-Optionen. Daran lässt sich leicht erkennen, warum die Kunden die Vielfalt der Produkte, Inhalte und Services im offenen Internet schätzen. Hier noch ein paar weitere Gründe, warum das offene Internet die erste Adresse für Konsumenten darstellt:

Shopper beginnen ihre Produktsuche häufig auf den Websites von Retailern und Brands

Unsere Umfrage zeigt, dass im Vergleich zu 2019 mehr Kunden ihre Produktsuche auf den Websites von Retailern und Brands beginnen – diese überholen damit Online-Marktplätze und Suchmaschinen, die bisher führenden ersten Touchpoints. Dieser Trend zeigt sich auch dann, wenn sich die Käufer noch nicht endgültig für einen bestimmten Artikel entschieden haben.

Quelle: Criteo Shopper Story, Global (Australien,Japan,Koreanisch, Frankreich, Südkorea, Großbritannien, USA), August-November2021, N=7330 / Juli-Oktober2019, N=7102.

Die Konsumenten hinterfragen die Inhalte der Walled Gardens

Unsere weltweite Umfrage zum Consumer Sentiment Index bestätigt, dass mehr als die Hälfte der Befragten Vorbehalte gegenüber den Nachrichten haben, die sie in den Walled Gardens sehen:

Quelle: Criteo Consumer Sentiment Index, Global (Australien, Frankreich, Deutschland, Indien,Italien, Japan, Südkorea, Spanien,UK, USA), November 2021,N=3.805.

Quelle: Criteo Consumer Sentiment Index, Global (Australien, Frankreich, Deutschland, Indien,Italien, Japan, Südkorea, Spanien,UK, USA), November 2021,N=3.805.

In den USA und in Großbritannien sind ältere Menschen sogar noch skeptischer. Dort sagten uns 90 Prozent der Babyboomer, dass sie die Nachrichten in ihren sozialen Netzwerken kritisch betrachten. Die Käufer stellen auch die Echtheit der Produkte selbst in Frage: Die gleiche Criteo-Studie zeigt: Etwa die Hälfte der Konsumenten nimmt an, dass es ich bei einigen der Produkte, die ihnen auf Amazon angezeigt werden, um Plagiate handelt.

Die Konsumenten nutzen das offene Internet, um wertvolle Informationen zu erhalten

Sieben von zehn Konsumenten (68 Prozent) sagten uns, dass sie vor dem Kauf von Produkten, die sie noch nie gekauft haben, oder bei besonders wichtigen Produkten häufig informative Artikel im offenen Internet lesen. Man denke nur an die Lektüre von Heimwerker-Blogs über die „besten Rasenmäher 2021“ oder an den Vergleich verschiedener Cloud-verbundener Sicherheitssysteme auf technischen Websites.

Die meisten Konsumenten legen Wert auf Produktbewertungen: 77 Prozent der Befragten geben an, dass Rezensionen ein wichtiger Teil ihres Entscheidungsprozesses sind. Fast drei Viertel sagen zudem, dass vertrauenswürdige Produktbewertungen Teil dessen sind, was für sie das Internet wertvoll macht.

Quelle: Criteo Consumer Sentiment Index, Global (Australien, Frankreich, Deutschland, Indien,Italien, Japan, Südkorea, Spanien,UK, USA), November 2021,N=3.805.

Der Einfluss dieser Rezensionen hängt jedoch davon ab, wo sie veröffentlicht werden: Fast zwei Drittel der Käufer vermuten, dass einige der Bewertungen, die sie auf Amazon sehen, gefälscht sind. 43 Prozent vertrauen den Bewertungen auf unabhängigen Bewertungsseiten mehr als denen, die sie auf Amazon sehen. Das Gegenteil sagen nur etwa 20 Prozent.

Quelle: Criteo Consumer Sentiment Index, Global (Australien, Frankreich, Deutschland, Indien,Italien, Japan, Südkorea, Spanien,UK, USA), November 2021,N=3.805.

Kurz gesagt: Die meisten Konsumenten wissen, dass der Commerce in den Walled Gardens seine Grenzen hat. Sie besuchen deshalb bewusst die Websites der Publisher, Retailer und Brands, bevor sie etwas kaufen.